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Bergtourenberichte aus dem Rosenheimer Hausbergen

Bergtour Rauschberg über die Nordseite

Steiler Anstieg mit vielen Gipfeln

Der Rauschberg ist das wuchtige Bergmassiv südöstlich von Ruhpolding. Von dort aus kann der Vordere Rauschberg auch per Seilbahn erreicht werden. Möchte nach Osten hin folgt der höchste Gipfel – der hintere Rauschberg – sowie mit etwas Abstand der Streicher und Zenokopf. Möchte man diese vier Gipfel zu einer Rundtour verbinden empfiehlt es sich etwas östlicher zu starten. So erfolgt einmal der Aufstieg auf den Gipfelrücken und im Anschluss können die Gipfel kombiniert werden.

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Toureninfos

Region: Deutschland ⇒ Chiemgauer AlpenRuhpoldinger Berge
Ziele: Vorderer Rauschberg, Hinterer Rauschberg, Streicher, Zenokopf
Höhenmeter: 1255
Länge: 17.5 Kilometer (komplett)
Wegbeschaffenheit: Fahrwege, Bergsteige und unmarkierte Wege
Schwierigkeit: Schwierigkeit 2 von 5
Anforderung Kondition: Anforderung3 von 5 (3 von 5)
Anforderung Orientierung: Anforderung 3 von 5 (3 von 5)
Anforderung Weg: Anforderung 3 von 5 (3 von 5)
Landschaft: Anforderung 4 von 5 (4 von 5)
Frequentierung: Anforderung 4 von 5 (4 von 5)
Beste Jahreszeit: Sommer
Aufstieg: 3:15 Stunden
Abfahrt 4:00 Stunden
Einkehr: Rauschberghaus
Karte:Bayerische Alpen - Chiemgauer Alpen Ost, Deutscher Alpenverein, 1:25.000
Tourismus: Rauschbergbahn

Anfahrt

  • Mit dem Auto: über die Autobahn A8 Ausfahrt Siegsdorf nach Ruhpolding fahren. Dort der Beschilderung Richtung Inzell folgen. Auf der B305 bergauf fahren bis auf Höhe von Froschee ein kleiner Parkplatz südlich der Bundesstraße erreicht ist.

Ausgangsposition des Berichts: Parkplatz an der B305 nahe des Froschsees

Tourenbericht

Vom kleinen Parkplatz an der B305 nahe dem Froschsees starten wir in den Wald hinein auf breitem Weg. Anfangs nur leicht ansteigend folgt man die ersten 20 Minuten stets den Hinweisschildern und ignoriert kleinere Verzweigungen. Nach 20 – 30 Minuten verlassen wie den breiten Weg nach links und folgen einem schmäleren Weg bergauf (Wer es flacher, aber um einiges länger mag kann auch auf dem breiten Weg bleiben). Wir folgen dem Weg nun steiler einige Minuten bergauf, ehe der breite Weg wieder erreicht ist. Hier geht es links weiter und wird noch einmal flach, ehe sich der Blick in das Rosskar öffnet. Dieses steile Kar ist aber eher etwas für den Winter und so nehmen wir etwas östlich davon den Fahrweg Richtung Kienbergsattel. Nun wird der Fahrweg auf etwa 250 Höhenmeter sehr steil. Wer Herausforderungen zum Biken sucht kann sich hier auspowern. Nach einer weiteren guten halben Stunde hat man dafür spürbar an Höhe gewonnen und angenehmer, da weniger anstrengend, geht es zum gut 1.400 Höhenmeter hohen Kienbergsattel.

Am Schilderbaum abgekommen bleiben wir rechts und folgen den Hinwiesen zum Vorderen Rauschberg. Auf dem breiten Fahrweg kann man nun immer wieder die Aussicht auf Reiteralm sowie die Reifelberge samt Sonntagshorn genießen. Ab der Rauschbergalm wird es noch einmal steiler, ehe das Gebäudesammelsurium unterhalb des höchsten Punktes erreicht wird. In wenigen Metern ist dann der Gipfel erreicht.

Vom Vorderen zum Hinteren Rauschberg folgt man dem Pfad oberhalb der Gastwirtschaft in Gratnähe nach Osten. Bald schon geht es leicht bergab und man erreicht einen breiteren Bergweg. Dieser verliert bis zum Eingang in das Rosskar leicht an Höhe. Dort angekommen führt ein teilweise leicht abschüssiger Bergpfad in gut 30 Minuten zum höheren aber ruhigeren Gipfel des Hinteren Rauschbergs.

Die weiteren Gipfel Streicher und Zenokopf liegen deutlich weiter entfernt als der zweite Gipfel. Deshalb erfolgt nun ein Teilabstieg von knapp 300 Höhenmetern zurück zum Kienbergsattel. Zunächst folgt man dem bekannten Weg zurück zum Eingang des Rosskars. Dort führt ein batziger Pfad direkt hinab zu den Rauschbergalmen, an denen der Fahrweg erreicht wird, der uns zurück zum Kienbersattel führt. Dort angekommen gehen wir nicht weiter hinab sondern wählen den Weg rechts Richtung Streicher. Der Weg führt kurz nach Südösten , ehe vor der Kienbergalm ein steiler Weg links direkt auf der Bergflanke nach Norden führt. Kurz noch einmal steil sind die letzten 150 Höhenmeter eine angenehme Variante einer Chiemgauer Wald- und Wiesentour. Vom Streicher genießt man dann einen ähnlichen schönen Rundumblick wie vom Rauschberg

Wer jetzt noch den Zenokopf als vierten Gipfel mitnehmen möchte geht bis kurz vor die Inzeller Skihütte und wählt hier unmarkierte Pfadspuren nach Osten. Meist in Gratnähe ist der Weg bis zum Gipfelkreuz freigeschnitten, wobei ein bisschen Wegsucherei am Anfang dabei ist. Auf gleichem Weg geht es vom letzten Gipfel wieder zurück zur Inzeller Skihütte.

Der Weitere Abstieg erfolgt auf bekanntem Weg. Zunächst geht es zum Kienbergsattel zurück. Dort trifft man wieder auf den Aufstiegsweg, der auf gut 4 Kilometer zurück zum Ausgangspunkt führt.


Karte

Bilder

		Start  am Parkplatz direkt an der B305 nahe dem Froschsee			Blick ins Rosskar			steiler Fahrweg			Am Vorderen Rauschberg			Blick vom Vorderen auf den Hinteren Rauschberg			Gipfelkreuz des hinteren Rauschbergs			Wiesenpfad zum Streicher			Blick vom Streicher auf den Zenokopf			Blick zurück auf den Hinteren Rauschberg			Ungefährer Verlauf des oberen Abschnitts der Tour - gesehen von Südwesten - der Zustieg über die Nordseite ist verdeckt

Bücher und Co*

Sonstiges

    Nichts verfügbar

*Hinweis: Bei den angegeben Landkarten handelt es sich um Karten zur Region dieses Berichts. Dies bedeutet nicht, dass in der jeweiligen Karte auch sämtliche Wege des Berichts zu finden sind. Bei der angegeben Literatur handelt es sich um Bücher und Führer, die zu dieser Tour passen. Das bedeutet nicht, dass Sie in den genannten Büchern die hier vogestellte Tour 1:1 wiederfinden.

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Kommentare

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Hinweise

Achtung: Jeder, der in den Bergen unterwegs ist muss für sich selbst Verantwortung übernehmen. Für die Angaben in diesem Tourenbericht wird keine Gewähr für Richtigkeit oder Aktualität übernommen. Wenn Sie in den Bergen unterwegs sind informieren Sie sich vorher ausreichend, fragen Gebietskenner und gehen Sie niemals ohne Karte in für Sie fremdes Gelände. Die Zeit und Schwierigkeit sind persönliche subjektive Einschätzungen des Autors - diese können sich von den Ihren grundlegend unterscheiden. Höhenangaben können relativ oder absolut abgegeben sein, was zur Folge hat, dass es oft mehr als die dargestellte Höhendifferenz zu erklimmen gilt. Beachten Sie, ob sie passende Ausrüstung für Notfälle mit sich führen. Weiteres dazu im Impressum. Die Autoren von Wikiberge.de sind stets bemüht bei veränderter Lage die Berichte anzupassen. Allerdings wird nicht jede Tour jedes Jahr wiederholt. Falls Ihnen Fehler auffallen oder Sie der Meinung sind, dass die Bewertung nicht passend gewählt ist, so nehmen Sie doch Kontakt zu uns auf.

Autor dieser Tour: Michael Mertel. Der Tourenbericht stammt aus dem Jahr 2014. Die letzte Aktualisierung fand vor 3 Jahren statt.