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Bergtourenberichte aus dem Rosenheimer Hausbergen

Transalp Bayrischzell Bozen

Kurze Transalp nach Bozen

Dies ist der Tourenbericht meiner ersten Transalp. Sie führte von Bayrischzell über den Elendsattel, die Erzherzog-Johann-Klause und Kaiserbach ins Inntal. Von dort ging es durch das Zillertal hinauf zum Pfitscher Joch. Auf der italienischen Seite führte die Tour weiter durch das Pfitscher Tal nach Sterzing, ehe es auf der anderen Talseite über das Penser Joch nach Bozen hinab ging. Die Tour war eigentlich länger geplant, musste dann jedoch auf Grund verschiedener Faktoren radikal gekürzt werden. So haben wir Beispielsweise das Stück von Rosenheim nach Bayrischzell gespart, da ich es schon des öfteren zu Trainingszwecken gefahren bin. Wir konzentrierten quasi auf den Alpenhauptkamm.

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Toureninfos

Region: Österreich ⇒ Zillertaler AlpenSchlegeisgrund
Ziele: Erzherzog-Johann-Klause, Kaiserhaus, Pfitscherjochhaus
Höhenmeter: 111
Länge: 111 Kilometer (einfach)
Wegbeschaffenheit: Fahrwege, Radwege, Trails, Straßen
Schwierigkeit: Schwierigkeit 3 von 5
Anforderung Kondition: Anforderung3 von 5 (3 von 5)
Anforderung Orientierung: Anforderung 2 von 5 (2 von 5)
Anforderung Weg: Anforderung 3 von 5 (3 von 5)
Landschaft: Anforderung 4 von 5 (4 von 5)
Frequentierung: Anforderung 4 von 5 (4 von 5)
Aufstieg: 25:00 Stunden
Einkehr: Erzherzog-Johann-Klause, Kaiserhaus, Pfitscherjochhaus
Karte:Zu dieser Tour ist keine Karte angegeben!
Tourismus: Zillertal

Anfahrt

Ort der Anfahrt: Bayrischzell Zipflwirt. Keine weiteren Details dazu zurzeit verfügbar. In der Karte beginnt der Track am Ausgangspunkt. Dort erhältst du ggf. weitere Informationen.

Ausgangsposition des Berichts: Am Zipflwirt zwischen Bayrischzell und Thiersee

Tourenbericht

Teil 1: Bayrischzell - Pinegg

Los ging die Tour hinter Bayrischzell beim Zipfelwirt. Auf einem Forstweg geht es hinauf auf den Elendsattel. Als Tourenanfang war das Stück wirklich schön, da es die ersten Kilometer quasi gerade aus geht und der erste Anstieg am frühen Morgen nicht sonderlich anstrengend war. Der weitere Weg nach Vallep geht (abgesehen von kurzen unschwierigen Steigungen) bergab. Der Weg geht jedoch nicht ganz nach Vallep. An einer Spitzkehre (mit Wegweisern Erzherzog-Johann-Klause) zweigt der Weg nach links ab. Von hier geht es zürst eben, dann mäßig steil hinauf und bald ist man schon in österreich. Nach der Weggabelung zum [[Hinteres Sonnwendjoch|Sonnwendjoch]] fällt der Forstweg nun steil hinab zur Brandenberger Ache. Bald kommt man an der Klause vorbei (ca. 3 Minuten mit dem Rad von der Transalpstrecke entfertnt). Ab hier ist der Weg meist gut besucht, da auch viele Tagesausflügler zum Gasthaus pilgern. Der Weg führt weiter an der Ache entlang am Kaiserhaus vorbei, wo nun auch Autos fahren. Kurz vor Pinegg geht es noch einmal den Berg hinauf, ehe man an der Hauptstraße angekommen ist.

Teil 2: Pinegg - Mayrhofen

Der Weg zweigt an der Hauptstraße nach rechts ab (Aschau). jetzt kommt noch mal ein Anstieg über 1,5 Kilometer mit teilweise 15 Prozent. Danach geht es (abgesehen von 20 Höhenmeter) auf der öffentlichen Straße bis nach Kramsach. Im Ort Richtung Innsbruck, bei einer Holzfabrik (oder so) über die Autobahn und dann geht es weiter am Innradweg auf der Ostseite bis zur Ziller. Am Zillerradweg geht es nun bis nach Mayrhofen an sein Ende (Bahnhof). Der Teil im Zillertal ist für Mountainbiker recht langweilig - eher etwas für Familienausflüge.

Teil 3: Mayrhofen - Sterzing

Der dritte Teil ist der anstrengendste, aber auch schönste. Los geht es am Bahnhof in Mayrhofen. Dort der Bundesstraße Richtung "Schlegeisspeicher" bzw. "Tux" folgen, um in der Rechtskurve am Ende des Orts Richtung "Schlegeisspeicher endgültig abzubiegen. Nach einigen Minuten macht die Bundesstraße einen Linksknick. Ich fuhr jedoch den Weg geradeaus, auf dem nur Autos fahren dürfen (Ist wohl die alte Straße ins Zamser Tal). Jetzt immer auf der Straße bleiben bis Sie wieder auf die normale Straße trifft, wo der Verkehr spürbar zunimmt. Auf der Hauptstraße geht es endlos immer weiter nach oben, ehe man die Mautstation (Höhe: Breitlahner) erreicht. Ca. 200 Meter davor zweigt ein Forstweg ab, der extra für Mountainbiker und Wanderer ausgeschildert ist, um nicht auf der Hauptstraße fahren zu müssen. Der Forstweg schlängelt sich in Serpentinen nach oben, ehe er zu einem schmalen Pfad wird, welcher später wieder auf die Hauptstraße trifft. Nun geht es die letzten Kilometer zum Schlegeisspeicher (zürst gerade - dann in Serpentinen) hinauf. An der Staumaür am Schlegeisspeicher geht die Straße vorbei, bis ein Kiosk am Ende zu sehen ist. Nun ist man endlich weg von den Autos.

Durch das Gatter hindurch erreicht man nun den Wanderweg. Es geht nun auf ca. 5 Kilometer noch an die 500 Höhenmeter hinauf. Ca. 75% der Strecke sind fahrbar. Der Weg in den unteren 2/3 ist meist wie auf Bild 13 bzw. 15. Das obere Drittel (ab Höhe Lavitzalm) ist für trainierte Fahrer durchweg fahrbar. Hier ist der Kies sehr locker und groß, was die Sache nach dem schon langen Anstieg schwierig macht. Auf knapp 2250 Metern höhe überschreitet man nun die Grenze zu Italien über das Pfitscher Joch. Unweit davon liegt das Pfitscher Joch Haus (Bild 16), auf dem übernachten werden kann (Dann sieht man vielleicht auch so einen Sonnenuntergang wie auf Bild 17).

Die Abfahrt ins Pfitscher Tal geht nun rasant. Nach einer halben Stunde erreicht man die ersten Ortschaften im Tal (Video folgt noch). Der Weg folgt einer alten Militärstraße (Schotterweg). Da am Wegrand (eher im unteren Drittel) einige Wanderparkplätze liegen fahren auf der engen Straße einige Autos. Doch auch nach ganz oben sind die PKWs unterwegs, da man bis zur Schutzhütte fahren darf, wenn dort übernachtet wird. Durch das Pfitscher Tal führt der Weg bis nach Sterzing stetig bergab (abgesehen Gegenanstieg, der ca. 5 Minuten daürt)

Teil 4: Sterzing - Bozen

Von der Bahnunterführung in Sterzing bin ich den Wegweisern Richtung Penser Joch gefolgt. Nach zwei Kreiseln und der Autobahn biegt man links ab Richtung Penser Joch. Nun geht es noch kurz flach an einem Autohof vorbei ehe sich die Straße nun 14,8 Kilometer immer steil den Hang hinaufschlängelt. Dabei werden 1.293 Höhenmeter überwunden (Höhenprofil: siehe Link unten). Den Weg kann man fast nicht verfehlen, da man immer auf der Hauptstraße bleibt. Die Strecke ist eigentlich nicht wirklich gut für Mountainbiker, doch wir wollten eben noch einen Pass fahren und in Bozen sollte unsere Tour enden. Am Penser Joch angekommen, ist es ein Genuss die Aussicht Richtung Alpenhauptkam und Sarntaler Alpen, die gerade überqürt werden. Vom Penser Joch geht es jetzt 50 Kilometer ständig bergab, bis Bozen erreicht wird. Dabei fährt man über 2.000 Höhenmeter bergab! Im letzten Drittel geht es durch einige Tunnel. Hier herscht Lichtpflicht. Am Ortseingang einfach der Beschilderung Richtung Zentrum folgen.

Fazit

Für die erste Transalp dich ich gefahren bin hat es mir super gefallen. Durch diverse Probleme ist die Tour leider sehr kurz gewesen. Nächstes Jahr werde ich eine zweite Tour in Angriff nehmen. Das Buch Tramtouren Transalp von Ulrich Stanciu ist sein Geld (ja auch immerhin knapp 50 €) mit der Touren-CD wert. Mit ein bisschen Verstand und dem Roadbook kann man sich fast nicht verfahren. Es wird ja empfohlen zu dem Roadbook einen Tacho zu verwenden, doch auch ohne hatte ich persönlich keine Probleme den Weg auf anhieb zu finden. Der vierte Teil ist nicht in dem Buch, doch hier konnte man sich ja eigentlich auch nicht verfahren.

Falls mir jemand diese Tour nachfahren will, kauf euch das Buch und nehmt nicht diesen Tourenbericht, denn es ist ein Bericht - keine Beschreibung!


Karte

Bilder

		Los geht es am Zipflwirt			Hier gibt es noch den Blick auf vertraute Berge - das Hintere Sonnwendjoch			Erste Furt			Wasserfall an der Brandenberger Arche			Am Morgen in Mayrhofen			Alte Straße zum Schlegeisspeicher			Bach			Weg parallel zur Mautstraße...			..der bald zum Pfad wird			Wasserfall unterhalb der Staumauer			Die Staumauer			Auf der Staumauer			Am Zamser Grund			Hier wird langsam das Mountainbike gefordert			Überquerung des Zamser Bachs			Pfitscher-Joch-Haus			Sonnenuntergang am Pfitscher Joch			geöffnete Passstraße aufs Penser Joch			auf der Passhöhe am Penser Joch			Rückblick auf die Auffahrt			Auf der Passhöhe			Blick auf die Abfahrt			In Bozen angekommen

Bücher und Co*

Bergführer

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Sonstiges

    Nichts verfügbar

*Hinweis: Bei den angegeben Landkarten handelt es sich um Karten zur Region dieses Berichts. Dies bedeutet nicht, dass in der jeweiligen Karte auch sämtliche Wege des Berichts zu finden sind. Bei der angegeben Literatur handelt es sich um Bücher und Führer, die zu dieser Tour passen. Das bedeutet nicht, dass Sie in den genannten Büchern die hier vogestellte Tour 1:1 wiederfinden.

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Kommentare

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Hinweise

Autor dieser Tour: Michael Mertel. Der Tourenbericht stammt aus dem Jahr 2008. Die letzte Aktualisierung fand vor 9 Jahren statt.