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Bergtourenberichte aus dem Rosenheimer Hausbergen

Skitour Rastkogel über die Rastkogelhütte

Langere Hatscherei - geniale Aussicht

Der Rastkogel ist durch seine Prominenz eine der beliebtesten Berge in den Tuxer Alpen. Auch im Winter wird er Skitourengehern gerne besucht, wofür es vier Möglichkeiten gibt. Landschaftlich beeindruckend, aber sehr lange ist der Aufstieg ab der Zillertaler Höhenstraße entlang des Weges zur Rastkogelhütte.

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Toureninfos

Region: Österreich ⇒ Tuxer AlpenRastkogelgruppe
Ziele: Rastkogel
Höhenmeter: 1200
Länge: 8.2 Kilometer (einfach)
Wegbeschaffenheit: freie Hänge, teils lawinengefährdet
Schwierigkeit: Schwierigkeit 3 von 5
Anforderung Kondition: Anforderung3 von 5 (3 von 5)
Anforderung Orientierung: Anforderung 4 von 5 (4 von 5)
Anforderung Weg: Anforderung 3 von 5 (3 von 5)
Landschaft: Anforderung 4 von 5 (4 von 5)
Frequentierung: Anforderung 3 von 5 (3 von 5)
Aufstieg: 4:00 Stunden
Abfahrt 1:30 Stunden
Lawinengefahr: keine Angabe
Hangrichtung: Ost und Nord
Einkehr: Rastkogelhütte (Variante)
Karte:Alpenvereinskarte 33 Tuxer Alpen Skirouten, Alpenverein, 1:50.000
Tourismus: Mayrhofen

Anfahrt

  • Mit dem Auto: über die Inntalautobahn Ausfahrt Wiesing/Zillertal ins Zillertal. In Ramsau/Hippach ab der Ampel links abbiegen und der Beschilderung zur Zillertaler Höhenstraße folgen. Über diese etwa 1.100 Höhenmeter auffahren. Kurz vor dem Mauthäuschen steht links an der Sportalm ein Parkplatz zur Verfügung.
  • Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Im Sommer verkehr aus dem Zillertal ein Wanderbus zum Ausgangspunkt.

Ausgangsposition des Berichts: Sportalm nahe der Mautstation der Zillertaler Höhenstraße

Tourenbericht

Hinter der Sportalm führt ein Weg zunächst kurz bergab, dann relativ flach zunächst nach Westen taleinwärts. Je weiter man ins Tal kommt desto steiler wird es, wobei das Wort für diesen Hatscher übertrieben ist. Immer entlang des Sommerweges geht es an der Schafleitenalm vorbei hinauf zur Sidanalm. Wer die kürzere Tour auf den Roßkogel wählt steigt nun zwingend zur Rastkogelhütte auf. Wir können diese etwas südlich umgehen und sparen so etwa 120 Höhenmeter.

Der Weiterweg erfolgt nun zur Seeegrube und von dort zum Gipfel. Erscheint das Gelände hier noch sehr unwegsam ergibt sich die Route mit der Zeit relativ logisch. Zunächst orientiert man sich entlang des sommerlichen Fahrwegs, der einen Knick nach Süden macht (etwa auf 2000 Höhenmeter). Unter den Hängen des Roßkogels bleibt es weiter flach, ehe man vom rechten Hang auf die mittlere Schulter wechselt. Auf diesem geht es noch kurz bergauf, bevor gut 40 Höhenmeter in die Seegrube abgefahren werden.

Unten in der Seegrube angekommen teilt sich das Kar. Rechts erkennt man schon den Gipfel. Wir gehen jedoch links und folgen dem flacheren Kar. Mit zunehmender Höhe wird es wieder steiler. Nach einem leichten Knick nach rechts ist bald die Ostflanke des Gipfelaufbaus zu erkennen. Auf den Sattel zwischen Hoarberhjoch und Rastkogel wird es zuletzt noch einmal steiler. Kurz darauf wird das Skidepot eingerichtet und die letzten 50 Höhenmeter werden zu Fuß absolviert. Nach einem kurzen steilen Aufschwung mit Stufen schlagen geht es dabei zum Gipfelkreuz entlang des Grates.

Abfahrt entlang der Aufstiegsroute. Wem dies nicht reicht kann zusätzlich den Roßkogel mitnehmen oder für eine Einkehr die paar Höhenmeter zur Rastkogelhütte aufsteigen.


Karte

Bilder

		Start der Tour an der Sportalm			Flacher Weg nach Westen zu Beginn der Tour			Zu Beginn sieht man nur den Roßkogel, der über eine kürzere Tour erreichbar ist			Rastkogelaufstieg kurz vor der Abfahrt zur Seegrube			Rastkogelaufstieg auf Höhe der Seegrube - durch das linke Kar führt der Weiterweg			und weiter geht das Spuren			Hinter diesem Hang ist der Gipfel gleich erreicht. Das Skidept legt man am besten etwas unterhalb an			Rastkogel Gipfelkreuz			Die Rastkogelhütte kann man etwas unterhalb umgehen und spart sich so Höhenmeter			ungefährer Verlauf der Tour

Bücher und Co*

Bergführer

    Keine Bergführer verfügbar

*Hinweis: Bei den angegeben Landkarten handelt es sich um Karten zur Region dieses Berichts. Dies bedeutet nicht, dass in der jeweiligen Karte auch sämtliche Wege des Berichts zu finden sind. Bei der angegeben Literatur handelt es sich um Bücher und Führer, die zu dieser Tour passen. Das bedeutet nicht, dass Sie in den genannten Büchern die hier vogestellte Tour 1:1 wiederfinden.

Kommentare

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Hinweise

Wie bei jeder Bergtour ist es Pflicht eines vernünftigen Skitourengehers immer die volle Ausrüstung für die eigene Sicherheit dabei zu haben. Dies gilt auch bei angeblich sicheren Verhältnissen. Dazu zählen auf jeden Fall ein Lawinensuchgerät, Schaufel, Sonde und Notfallausrüstung. Jeder trägt für sich selbst Verantwortung ob er die jeweilige Tour antritt oder nicht.

Der Deutsche Alpenverein empfiehlt auf seiner Homepage folgende Mindestausrüstung: Wetterfeste Winterkleidung, warm, wasserabstoßend, mit Handschuhen, Mütze; Rucksack mit 25-35 Liter Inhalt; Befestigungsmöglichkeiten für Ski/Snowboard; Thermosflasche mit heißem Getränk, Tourenproviant; Kompass, Höhenmesser, Landkarte, Maßstab 1:25.000 (AV-Karte); Lawinenverschütteten Suchgerät (LVS-Gerät) und Sonde für das rasche Auffinden nach einer Verschüttung, Lawinenschaufel zum Befreien von Opfern, Handy zur Unfallmeldung (112)
Mehr dazu hier auf der Seite des DAV.

Achtung: Jeder, der in den Bergen unterwegs ist muss für sich selbst Verantwortung übernehmen. Für die Angaben in diesem Tourenbericht wird keine Gewähr für Richtigkeit oder Aktualität übernommen. Wenn Sie in den Bergen unterwegs sind informieren Sie sich vorher ausreichend, fragen Gebietskenner und gehen Sie niemals ohne Karte in für Sie fremdes Gelände. Die Zeit und Schwierigkeit sind persönliche subjektive Einschätzungen des Autors - diese können sich von den Ihren grundlegend unterscheiden. Höhenangaben können relativ oder absolut abgegeben sein, was zur Folge hat, dass es oft mehr als die dargestellte Höhendifferenz zu erklimmen gilt. Beachten Sie, ob sie passende Ausrüstung für Notfälle mit sich führen. Weiters dazu im Impressum.

Autor dieser Tour: Michael Mertel. Der Tourenbericht stammt aus dem Jahr 2015. Die letzte Aktualisierung fand vor 2 Jahren statt.