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Bergtourenberichte aus dem Rosenheimer Hausbergen

Skitour Lachersattel

Der Schwierigere Aufstieg im Wendelstein-Skigebiet

Das Wendelsteinskigebiet besteht im Endeffekt aus zwei Richtigen Abfahrten: Während die einfachere nach Bayrischzell hinab führt geht es anspruchsvoller vom Lachersattel an der Soinalm vorbei hinab zur Mitteralm. Es sollte klar sein, dass der Aufstieg damit auch schwerer ist.

Wer nur das Ziel und nicht den Weg im Auge hat, der sollte besser von Osterhofen aufsteigen. Doch wenn nicht Skifahren möchte, aber den ganzen Winter nicht auf die Ostabfahrt verzichten kann bietet sich diese Tour an.

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Toureninfos

Region: Deutschland ⇒ Bayerische VoralpenWendelsteingebiet
Ziele: Lachersattel (unterhalb der Lacherspitz)
Höhenmeter: 1050
Länge: 6 Kilometer (einfach)
Wegbeschaffenheit: Skipiste
Schwierigkeit: Schwierigkeit 4 von 5
Anforderung Kondition: Anforderung3 von 5 (3 von 5)
Anforderung Orientierung: Anforderung 2 von 5 (2 von 5)
Anforderung Weg: Anforderung 4 von 5 (4 von 5)
Landschaft: Anforderung 3 von 5 (3 von 5)
Frequentierung: Anforderung 4 von 5 (4 von 5)
Aufstieg: 2:30 Stunden
Abfahrt 0:45 Stunden
Lawinengefahr: keine Angabe
Einkehr: Mitteralm
Karte:Bayerische Alpen - Mangfallgebirge Ost, Deutscher Alpenverein, 1:25.000
Tourismus: Brannenburg

Anfahrt

  • Mit dem Auto: über die A93 Ausfahrt Branneburg Richtung Wendelstein-Zahnradbahn bzw. Sudelfeld kurz vor dem Ortsende rechts Richtung St Margarethen abbiegen. Achtung St Margarethen ist keine geschlossene Ortschaft wodurch nur das parken auf den ausgewiesenen Parkplätzen erlaubt ist - jedoch nicht am Seitenrand der Straße
  • Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: keine direkte Anbindung. Eine Busverbindung hält am Talbahnhof der Zahnradbahn; von dort sind es nochmal ca. 20 Minuten zu Fuß.
  • Mit dem Fahrrad: auf dem Inndamm bis zur Innbrücke von Brannenburg nach Nußdorf. Dort sieht man schon die Autobahnausfahrt. Von hier aus auf dem gleichen Weg wie die Autofahrer

Ausgangsposition des Berichts: Parkplatz unterhalb der Kirche

Tourenbericht

Vom Parkplatz tragen wir die Skier ein paar Meter Richtung Ponyhof. Hinter der Brücke steigen wir dann über den ersten Hang schräg nach links hinauf bis wir auf dem Forstweg Richtung Aipl landen. Auf diesem eher flachen Stück steigen wir auf. Der Weg nähert sich dabei immer mehr der Bahntrasse, unterquert diese und kreuzt sie wieder bei Aipl. Dort geht es auf dem Winterweg noch ein paar Meter flach nach Südosten ehe der erste steile Hang des Tages wartet. Auf der Wilden Piste erreichen wir die Mitteralm, an der die reguläre Piste bei Skibetrieb ihr Ende hat. Hinter der Haltstation kreuzen wir die Gleise und haben nun den Gleishang vor uns, den ich als steilsten in Erinnerung habe. Am Pistenrand geht es in Kehren nun gut 150 Höhenmeter hinauf, bis ein Flachstück kurz zum Verschnaufen einlädt. Richtung Osten steigen wir nun hinauf bis wir oberhalb der Soin-Alm stehen und nun den Blick auf den vereiseten See, das Wildalpjoch und die Kesselwand richten können. Durch eine kleine Senke hindurch geht es an der Bundeswehrhütte nun verhältnismäßig leicht auf den Lachersattel.

Von dort hat man noch Möglichkeiten einen umliegenden Gipfel wie Lacherspitz, Kesselwand, Wildalpjoch oder Soin zu besteigen.


Karte

Bilder

		Erster Hang			Flacher Aufstieg			Spur hinter dem Haltepunkt Aipl			Bundeswehrhütte und Kesselwand

Bücher und Co*

*Hinweis: Bei den angegeben Landkarten handelt es sich um Karten zur Region dieses Berichts. Dies bedeutet nicht, dass in der jeweiligen Karte auch sämtliche Wege des Berichts zu finden sind. Bei der angegeben Literatur handelt es sich um Bücher und Führer, die zu dieser Tour passen. Das bedeutet nicht, dass Sie in den genannten Büchern die hier vogestellte Tour 1:1 wiederfinden.

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Kommentare

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Hinweise

Wie bei jeder Bergtour ist es Pflicht eines vernünftigen Skitourengehers immer die volle Ausrüstung für die eigene Sicherheit dabei zu haben. Dies gilt auch bei angeblich sicheren Verhältnissen. Dazu zählen auf jeden Fall ein Lawinensuchgerät, Schaufel, Sonde und Notfallausrüstung. Jeder trägt für sich selbst Verantwortung ob er die jeweilige Tour antritt oder nicht.

Der Deutsche Alpenverein empfiehlt auf seiner Homepage folgende Mindestausrüstung: Wetterfeste Winterkleidung, warm, wasserabstoßend, mit Handschuhen, Mütze; Rucksack mit 25-35 Liter Inhalt; Befestigungsmöglichkeiten für Ski/Snowboard; Thermosflasche mit heißem Getränk, Tourenproviant; Kompass, Höhenmesser, Landkarte, Maßstab 1:25.000 (AV-Karte); Lawinenverschütteten Suchgerät (LVS-Gerät) und Sonde für das rasche Auffinden nach einer Verschüttung, Lawinenschaufel zum Befreien von Opfern, Handy zur Unfallmeldung (112)
Mehr dazu hier auf der Seite des DAV.

Achtung: Jeder, der in den Bergen unterwegs ist muss für sich selbst Verantwortung übernehmen. Für die Angaben in diesem Tourenbericht wird keine Gewähr für Richtigkeit oder Aktualität übernommen. Wenn Sie in den Bergen unterwegs sind informieren Sie sich vorher ausreichend, fragen Gebietskenner und gehen Sie niemals ohne Karte in für Sie fremdes Gelände. Die Zeit und Schwierigkeit sind persönliche subjektive Einschätzungen des Autors - diese können sich von den Ihren grundlegend unterscheiden. Höhenangaben können relativ oder absolut abgegeben sein, was zur Folge hat, dass es oft mehr als die dargestellte Höhendifferenz zu erklimmen gilt. Beachten Sie, ob sie passende Ausrüstung für Notfälle mit sich führen. Weiters dazu im Impressum.

Autor dieser Tour: Michael Mertel. Der Tourenbericht stammt aus dem Jahr 2010. Die letzte Aktualisierung fand vor 7 Jahren statt.