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Bergtourenberichte aus dem Rosenheimer Hausbergen

Skitour Hoher Riffler

Leichte 3000er-Tour in den Zillertaler Alpen

Der Hohe Riffler ist wohl einer der leichtesten Skidreitausender in den Zillertaler Alpen. Dies liegt am verhältnismäßig einfachen Gelände, aber auch an den Bergbahnen des Skigebiets Hintertuxer Gletscher. Startet man am Tuxerfernerhaus sind es nur noch knapp 700 HöhenMeter zum Gipfelkreuz.

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Toureninfos

Region: Österreich ⇒ Zillertaler AlpenTuxer Kamm
Ziele: Hoher Riffler (Zillertaler Alpen)
Höhenmeter: 685
Länge: 3.5 Kilometer (einfach)
Wegbeschaffenheit: freies Gelände, Gletscher
Schwierigkeit: Schwierigkeit 2 von 5
Anforderung Kondition: Anforderung3 von 5 (3 von 5)
Anforderung Orientierung: Anforderung 2 von 5 (2 von 5)
Anforderung Weg: Anforderung 2 von 5 (2 von 5)
Landschaft: Anforderung 4 von 5 (4 von 5)
Frequentierung: Anforderung 4 von 5 (4 von 5)
Aufstieg: 2:00 Stunden
Abfahrt 1:00 Stunde
Lawinengefahr: keine Angabe
Hangrichtung: West/Nord
Bei dieser Tour handelt es sich um eine Hochtour!
Einkehr: Tuxerfernerhaus (am Ausgangspunkt), Spannagelhaus (nahe dem Ausgangspunkt)
Karte:Alpenvereinskarte Zillertaler Alpen West, Deutscher Alpenverein, 1:25.000
Tourismus: Hintertux

Anfahrt

  • Mit dem Auto: Über die Inntalautobahn Ausfahrt Wiesing/Zillertal ins Zillertal Richtung Mayrhofen. Durch den Ort fahren und der Beschilderung Richtung Hintertuxer Gletscherbahnen folgen bis der große Parkplatz am Talschluss erreicht wird

Ausgangsposition des Berichts: Tuxerfernerhaus (mit der Bergbahn ab Hintertux in gut 15 Minuten für derzeit 16 Euro zu erreichen)

Tourenbericht

Die eigentliche Tour beginnt am Tuxerfernerhaus. Wir gehen kurz zur dritten Sektion, vor dieser jedoch nach rechts ins freie Gelände. Unter der Seilbahn geht es hindurch und hinter dieser noch etwas flach weiter, ehe man circa 50 HöhenMeter abfährt. Die Tour führt nun relativ flach nach Norden. Um einige Rücken herum geht es stets auf den steilen Hang westlich des Gipfels. In diesem steilsten Stück der Tour sind ein paar wenige Spitzkehren notwendig, bis der fast schon flache Federbettkees erreicht ist. Hier gehen wir nach Osten, bis man das Gipfelkreuz sieht. Dieses wird in einem Bogen erreicht. Für die Abfahrt gibt es verschiedene Varianten. Am (Lawinen) sichersten ist der Rückweg entlang des Aufstiegs, wobe vor dem Gegenanstieg direkt zur Sonnenalm abgefahren wird. Deutlich lawinengefährdeter sind Abfahrten über das Bodenkar oder das Grierer Kar.


Karte

Bilder

		Start am Tuxerfernerhaus			kurze Abfahrt gleich zu Beginn			Aufstiegsspur			Aufstieg im steilsten Stück			Während des Aufstiegs hat man eine super Sicht auf die Stubaier Alpen. Da interessiert das schon sichtbare Gipfelkreuz fast nicht			Noch 5 Meter zum Gipfel			Ungefährer Aufstieg

Bücher und Co*

Bergführer

    Keine Bergführer verfügbar

Sonstiges

*Hinweis: Bei den angegeben Landkarten handelt es sich um Karten zur Region dieses Berichts. Dies bedeutet nicht, dass in der jeweiligen Karte auch sämtliche Wege des Berichts zu finden sind. Bei der angegeben Literatur handelt es sich um Bücher und Führer, die zu dieser Tour passen. Das bedeutet nicht, dass Sie in den genannten Büchern die hier vogestellte Tour 1:1 wiederfinden.

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Kommentare

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Hinweise

Wie bei jeder Bergtour ist es Pflicht eines vernünftigen Skitourengehers immer die volle Ausrüstung für die eigene Sicherheit dabei zu haben. Dies gilt auch bei angeblich sicheren Verhältnissen. Dazu zählen auf jeden Fall ein Lawinensuchgerät, Schaufel, Sonde und Notfallausrüstung. Jeder trägt für sich selbst Verantwortung ob er die jeweilige Tour antritt oder nicht.

Der Deutsche Alpenverein empfiehlt auf seiner Homepage folgende Mindestausrüstung: Wetterfeste Winterkleidung, warm, wasserabstoßend, mit Handschuhen, Mütze; Rucksack mit 25-35 Liter Inhalt; Befestigungsmöglichkeiten für Ski/Snowboard; Thermosflasche mit heißem Getränk, Tourenproviant; Kompass, Höhenmesser, Landkarte, Maßstab 1:25.000 (AV-Karte); Lawinenverschütteten Suchgerät (LVS-Gerät) und Sonde für das rasche Auffinden nach einer Verschüttung, Lawinenschaufel zum Befreien von Opfern, Handy zur Unfallmeldung (112)
Mehr dazu hier auf der Seite des DAV.

Achtung: Jeder, der in den Bergen unterwegs ist muss für sich selbst Verantwortung übernehmen. Für die Angaben in diesem Tourenbericht wird keine Gewähr für Richtigkeit oder Aktualität übernommen. Wenn Sie in den Bergen unterwegs sind informieren Sie sich vorher ausreichend, fragen Gebietskenner und gehen Sie niemals ohne Karte in für Sie fremdes Gelände. Die Zeit und Schwierigkeit sind persönliche subjektive Einschätzungen des Autors - diese können sich von den Ihren grundlegend unterscheiden. Höhenangaben können relativ oder absolut abgegeben sein, was zur Folge hat, dass es oft mehr als die dargestellte Höhendifferenz zu erklimmen gilt. Beachten Sie, ob sie passende Ausrüstung für Notfälle mit sich führen. Weiters dazu im Impressum.

Bei der hier vorgestellten Tour handelt es sich um eine Hochtour. Es ist zusätzliche Alpine Erfahrung, wie Gletscherspaltenbergung, nötig.

Autor dieser Tour: Michael Mertel. Der Tourenbericht stammt aus dem Jahr 2012. Die letzte Aktualisierung fand vor 5 Jahren statt.