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Bergtourenberichte aus dem Rosenheimer Hausbergen

Skitour Hochries

Klassiker aus dem Raum Rosenheim

Skitour Hochries Aus Wikiberge Wechseln zu: Navigation, Suche Klassiker aus dem Raum Rosenheim Die Hochries war schon immer ein Ziel von Skitourengängern. In den Anfangszeiten fuhren die Rosenheimer in aller Früh mit dem Zug nach Frasdorf um zur Schutzhütte ihrer Sektion über das Riesenplateau aufzusteigen. Die Zugverbindung gibt es inzwischen zwar nicht mehr. Dafür kann man nun jedoch bequem mit der Hochriesbahn aufsteigen. Diese un die teilweise flachen Stücke schmälern zwar die Attraktivität der Tour, dafür gibt es südlich der Hochries rund um Klausen und Predigtstuhl fast unendlich viele Möglichkeiten die Tour mit Varianten zu verlängern.

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Toureninfos

Region: Deutschland ⇒ Chiemgauer AlpenHochriesgebiet
Ziele: Hochries
Höhenmeter: 870
Länge: 10 Kilometer (einfach)
Wegbeschaffenheit: verläuft auf Wanderwegen
Schwierigkeit: Schwierigkeit 2 von 5
Anforderung Kondition: Anforderung2 von 5 (2 von 5)
Anforderung Orientierung: Anforderung 3 von 5 (3 von 5)
Anforderung Weg: Anforderung 2 von 5 (2 von 5)
Landschaft: Anforderung 2 von 5 (2 von 5)
Frequentierung: Anforderung 2 von 5 (2 von 5)
Aufstieg: 3:00 Stunden
Abfahrt 0:45 Stunden
Lawinengefahr: meist gering
Hangrichtung: Nord, Ost
Einkehr: Frasdorfer Hütte, Hochrieshaus, Riesenhütte (je nach Routenwahl)
Karte:Bayerische Alpen - Chiemgauer Alpen West, Deutscher Alpenverein, 1:25.000
Tourismus: Frasdorf

Anfahrt

  • Mit dem Auto: Von Rosenheim kommend über die A8 Ausfahrt Frasdorf. Im Ort den Schilder "Lederstube" folgen und links abbiegen. Nach 2 km ist der Parkplatz erreicht. Wer sich die Gebühr sparen will kann auch etwas weiter am Ort auf der gekennzeichneten Wiese parken.
  • Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: In Frasdorf ist halten RVO-Busse. Von hier muss zu Fuß weiter gegangen werden.
  • Mit dem Fahrrad: vom Inn kommend über den Königsee-Bodensee-Radweg bis nach Frasdorf. Von dort auf der Straße zur Lederstube.

Ausgangsposition des Berichts: Frasdorf Lederstube

Tourenbericht

Am Parkplatz Lederstube folgen wir dem relativ flachem Fahrweg zur Frasdorfer Hütte. Auf einer Höhe von circa 840 Meter verlassen wir in einer Kurve gerade aus den geräumten Weg und steigen rechts von Zellboden über den freien Hang am Kreuz vorbei durch das Paradies auf. Mit Blick auf den Chiemsee erreichen wir den Fahrweg zur Riesenhütte. Auf diesem führt auch normalerweise entlang des Fahrwegs. Ich bin allerdings über den Eiskeller gegangen, da mir dieser (trotz Gegenanstieg) interessanter als das flache Stück über das Riesenplateau erschien. Wir queren also den Fahrweg und steigen (den Wegweisern zum Spitzstein folgend) zum Laubensteingatterl auf. Dort geht es leicht bergab durch den Eiskeller. Die Spur orientiert sich weitestgehend am Fahrweg. Nach der Holzerhütte wählen wir an der Weggabelung den rechten Weg hinauf und folgen den Wegweisern Richtung Hochries. Bis zum Eiskeller ist die Orientierung größtenteils kein Problem. Vor allem das Stück zwischen Holzerhütte und dem Gipfelgrat erfordert bei nicht vorhandener Spur einiges an Orientierungsvermögen.


Karte

Bilder

		Paradies			Im Eiskeller			Links ginge es zur Bergwachthütte			Kurz vor dem Gipfel			Hochrieshaus am Gipfel

Bücher und Co*

*Hinweis: Bei den angegeben Landkarten handelt es sich um Karten zur Region dieses Berichts. Dies bedeutet nicht, dass in der jeweiligen Karte auch sämtliche Wege des Berichts zu finden sind. Bei der angegeben Literatur handelt es sich um Bücher und Führer, die zu dieser Tour passen. Das bedeutet nicht, dass Sie in den genannten Büchern die hier vogestellte Tour 1:1 wiederfinden.

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Kommentare

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Hinweise

Wie bei jeder Bergtour ist es Pflicht eines vernünftigen Skitourengehers immer die volle Ausrüstung für die eigene Sicherheit dabei zu haben. Dies gilt auch bei angeblich sicheren Verhältnissen. Dazu zählen auf jeden Fall ein Lawinensuchgerät, Schaufel, Sonde und Notfallausrüstung. Jeder trägt für sich selbst Verantwortung ob er die jeweilige Tour antritt oder nicht.

Der Deutsche Alpenverein empfiehlt auf seiner Homepage folgende Mindestausrüstung: Wetterfeste Winterkleidung, warm, wasserabstoßend, mit Handschuhen, Mütze; Rucksack mit 25-35 Liter Inhalt; Befestigungsmöglichkeiten für Ski/Snowboard; Thermosflasche mit heißem Getränk, Tourenproviant; Kompass, Höhenmesser, Landkarte, Maßstab 1:25.000 (AV-Karte); Lawinenverschütteten Suchgerät (LVS-Gerät) und Sonde für das rasche Auffinden nach einer Verschüttung, Lawinenschaufel zum Befreien von Opfern, Handy zur Unfallmeldung (112)
Mehr dazu hier auf der Seite des DAV.

Achtung: Jeder, der in den Bergen unterwegs ist muss für sich selbst Verantwortung übernehmen. Für die Angaben in diesem Tourenbericht wird keine Gewähr für Richtigkeit oder Aktualität übernommen. Wenn Sie in den Bergen unterwegs sind informieren Sie sich vorher ausreichend, fragen Gebietskenner und gehen Sie niemals ohne Karte in für Sie fremdes Gelände. Die Zeit und Schwierigkeit sind persönliche subjektive Einschätzungen des Autors - diese können sich von den Ihren grundlegend unterscheiden. Höhenangaben können relativ oder absolut abgegeben sein, was zur Folge hat, dass es oft mehr als die dargestellte Höhendifferenz zu erklimmen gilt. Beachten Sie, ob sie passende Ausrüstung für Notfälle mit sich führen. Weiters dazu im Impressum.

Autor dieser Tour: Michael Mertel. Der Tourenbericht stammt aus dem Jahr 2010. Die letzte Aktualisierung fand vor 7 Jahren statt.