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Bergtourenberichte aus dem Rosenheimer Hausbergen

Skitour Großer Traithen ab der Rosengasse

Steil auf den höchsten im Landkreis Rosenheim

Der Große Traithen wird als höchster Gipfel des östlichen Mangfallgebirges gerne besucht. Im Sommer gibt es hier z.B. eine schöne Runde über das Steilner Joch. Auch im Winter ist der Gipfel Ziel von Skitourengehern, wobei der Aufstieg von allen Richtungen möglich ist. Mit Abstand am häufigsten wird der Gipfel dabei von der Rosengasse bestiegen. Hier gibt es zwei Varianten: entlang des Sommerwegs über das Unterberger Joch oder wie in unserem Fall direkt über den Stopselzieher und den Fell-Alm-Sattel.

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Toureninfos

Region: Deutschland ⇒ Bayerische VoralpenTraithen
Ziele: Großer Traithen, Unterberger Joch
Höhenmeter: 900
Länge: 2.5 Kilometer (einfach)
Wegbeschaffenheit: freie Hänge, Rinnen
Schwierigkeit: Schwierigkeit 4 von 5
Anforderung Kondition: Anforderung2 von 5 (2 von 5)
Anforderung Orientierung: Anforderung 2 von 5 (2 von 5)
Anforderung Weg: Anforderung 4 von 5 (4 von 5)
Landschaft: Anforderung 3 von 5 (3 von 5)
Frequentierung: Anforderung 4 von 5 (4 von 5)
Aufstieg: 2:30 Stunden
Abfahrt 1:00 Stunde
Lawinengefahr: keine Angabe
Hangrichtung: Nord
Einkehr: Bei dieser Tour gibt es keine Einkehrmöglichkeit!
Karte:Bayerische Alpen - Mangfallgebirge Ost, Deutscher Alpenverein, 1:25.000
Tourismus: Bayrischzell

Anfahrt

  • Mit dem Auto: Von Rosenheim Richtung Tatzelwurm (am besten über die Mautstraße hinter Brannenburg). An der Kreuzung oberhalb des Tatzelwurms gerade aus, und noch ein paar Serpentinen, eher die Straße links zur Rosengasse abzweigt

Ausgangsposition des Berichts: Parkplatz unterhalb der Rosengasse

Tourenbericht

Bei der Rosengasse geht man hinter westlich des Parkplatzes den Hang Richtung Vogelsang hinauf. Dabei kommt man dem Kar zwischen kleinem Traithen und Vogelsang immer näher. Nachdem man auf circa 1.300 Höhenmeter den Rücken der Jägerwand hinter sich gelassen hat, erfolgt der Aufstieg nach Süden. Dabei orientiert man sich an den tiefsten Punkt zwischen Jägerwand und Kleinem Traithen. Zuletzt sehr steil geht es auf den Sattel hinauf.

Am Sattel angekommen führt die Spur nach Westen (rechts) weiter bergauf. Dabei muss am Fell-Alm-Sattel eine größere Wechte überwunden werden. Am Sattel orientiert man sich nach Süden nun direkt auf den Großen Traithen zu. Mit genug Abstand zur Wechte zieht man nun Spitzkehren bis zum Gipfelkreuz hinauf.

Die Abfahrt kann bei absolut sicheren Verhältnissen in das Traithenkar erfolgen. Dazu folgt man der Spur Richtung Steilner Joch nach Osten hinab, ehe circa 20 Höhenmeter zum Unterberger Joch absolviert werden müssen. Am Gipfel erfolgt die Einfahrt zunächst steil hinab, wobei darauf zu achten ist, dass man eine Rinne erreicht, die durch den ersten Felsriegel führt. Unterhalb dieser würde ein deutlich größerer Felsriegel folgen, weshalb man sich am besten nach Westen (links) orientiert und die letzten Meter im breiten Kar bis zur verfallen Almen abfährt. Dort fellt man noch einmal ab und steigt zum Sattel am Stopselzieher auf, um von dort entlang der Aufstiegsvariante zur Rosengasse abzufahren.


Karte

Bilder

		Aufstieg östlich des kleinen Traithens			Stopselzieher			Traithenkar			Am Gipfel des Großen Traithen			Blick nach Osten zum Unterberger Joch			Stopselzieher			Ungefährer Aufstieg (blau: Aufstieg; orange: Abfahrt)

Bücher und Co*

*Hinweis: Bei den angegeben Landkarten handelt es sich um Karten zur Region dieses Berichts. Dies bedeutet nicht, dass in der jeweiligen Karte auch sämtliche Wege des Berichts zu finden sind. Bei der angegeben Literatur handelt es sich um Bücher und Führer, die zu dieser Tour passen. Das bedeutet nicht, dass Sie in den genannten Büchern die hier vogestellte Tour 1:1 wiederfinden.

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Kommentare

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Hinweise

Wie bei jeder Bergtour ist es Pflicht eines vernünftigen Skitourengehers immer die volle Ausrüstung für die eigene Sicherheit dabei zu haben. Dies gilt auch bei angeblich sicheren Verhältnissen. Dazu zählen auf jeden Fall ein Lawinensuchgerät, Schaufel, Sonde und Notfallausrüstung. Jeder trägt für sich selbst Verantwortung ob er die jeweilige Tour antritt oder nicht.

Der Deutsche Alpenverein empfiehlt auf seiner Homepage folgende Mindestausrüstung: Wetterfeste Winterkleidung, warm, wasserabstoßend, mit Handschuhen, Mütze; Rucksack mit 25-35 Liter Inhalt; Befestigungsmöglichkeiten für Ski/Snowboard; Thermosflasche mit heißem Getränk, Tourenproviant; Kompass, Höhenmesser, Landkarte, Maßstab 1:25.000 (AV-Karte); Lawinenverschütteten Suchgerät (LVS-Gerät) und Sonde für das rasche Auffinden nach einer Verschüttung, Lawinenschaufel zum Befreien von Opfern, Handy zur Unfallmeldung (112)
Mehr dazu hier auf der Seite des DAV.

Achtung: Jeder, der in den Bergen unterwegs ist muss für sich selbst Verantwortung übernehmen. Für die Angaben in diesem Tourenbericht wird keine Gewähr für Richtigkeit oder Aktualität übernommen. Wenn Sie in den Bergen unterwegs sind informieren Sie sich vorher ausreichend, fragen Gebietskenner und gehen Sie niemals ohne Karte in für Sie fremdes Gelände. Die Zeit und Schwierigkeit sind persönliche subjektive Einschätzungen des Autors - diese können sich von den Ihren grundlegend unterscheiden. Höhenangaben können relativ oder absolut abgegeben sein, was zur Folge hat, dass es oft mehr als die dargestellte Höhendifferenz zu erklimmen gilt. Beachten Sie, ob sie passende Ausrüstung für Notfälle mit sich führen. Weiters dazu im Impressum.

Autor dieser Tour: Michael Mertel. Der Tourenbericht stammt aus dem Jahr 2013. Die letzte Aktualisierung fand vor 4 Jahren statt.