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Bergtourenberichte aus dem Rosenheimer Hausbergen

Skitour Farrenpoint

Einfache Skitour in direkter Umgebung

Der Farrenpoint ist ja eigentlich kein Skitourengipfel. Doch wenn man bei nur mäßigem Wetter einfach ein bisschen Bewegung braucht bietet sich der Gipfel doch an. Denn wenn man ihn mit Rosenheimer Klassikern wie dem Abereck oder der Hochries vergleich stellt man schnell fest, das ebenfalls zu Beginn auf einem Forstweg aufgestiegen wird. Oben warten dann jedoch deutlich schönere Hänge. Und die Abfahrt vom Gipfel zur Hansenalm im Tiefschnee rechtfertigt die Tour sofort.

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Toureninfos

Region: Deutschland ⇒ Bayerische VoralpenWendelsteingebiet
Ziele: Farrenpoint
Höhenmeter: 940
Länge: 10 Kilometer (komplett)
Wegbeschaffenheit: Forstweg, Wiesenhänge
Schwierigkeit: Schwierigkeit 1 von 5
Anforderung Kondition: Anforderung2 von 5 (2 von 5)
Anforderung Orientierung: Anforderung 2 von 5 (2 von 5)
Anforderung Weg: Anforderung 2 von 5 (2 von 5)
Landschaft: Anforderung 2 von 5 (2 von 5)
Frequentierung: Anforderung 2 von 5 (2 von 5)
Aufstieg: 1:45 Stunden
Abfahrt 1:15 Stunden
Lawinengefahr: keine Angabe
Hangrichtung: Nord und Süd
Einkehr: Huberalm (im Winter geschlossen)
Karte:Bayerische Alpen - Mangfallgebirge Ost, Deutscher Alpenverein, 1:25.000
Tourismus: Bad Feilnbach

Anfahrt

  • Mit dem Auto: Über Raubling auf die Straße nach Großholzhausen. Dort Richtung Bad Feilnbach fahren. Kurz nach der Ortsdurchfahrt Derndorf zweigt links eine Straße nach Altoffing ab. Auf dieser den Wegweisern nach Kutterling folgen und kurz vor dem Ortsende auf einem der wenigen Parkplätze parken.
  • Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Kutterling ist über eine RVO-Linie 9578 an das Netz der öffentlichen Verkehsmittel angeschlossen.
  • Mit dem Fahrrad: Von Rosenheim über das Inntal oder Nicklheim bis Großholzhausen. Auf dem Königsee-Bodensee-Radweg bis kurz vor Bad Feilnbach und dort auf Straßen zum Ausgangspunkt.

Ausgangsposition des Berichts: Ortsende von Kutterling

Tourenbericht

Wir starten in Kutterling und tragen die Skier bis zum Ortsende, wo wir nun dem noch fast unverspurten Fahrweg hinauf folgen. Nun geht es fast eine ganze Stunde bei gemütlichem Tempo hinauf. Wo sich Mountainbiker im Sommer schinden gehen wir gemütlich mit Steighilfe. Da der Weg steil genug ist, geht es bei der Abfahrt auch rasant hinab ohne Schuss fahren zu müssen oder anzuschieben. Sobald wir den Wald verlassen geht es links hinauf. Wir folgen dabei mehr oder weniger dem Fahrweg zur Huberalm. Kurz vor dieser geht es links zum Gipfelkreuz hinauf.

Da die Tour bis dahin etwas zu kurz ist erfolgt eine Zwischenabfahrt zur Hansenalm. Hierzu sollte man am besten 2 Minuten dem Fahrweg entlang abfahren (im Sommer ist hier ein Weidegatter) und dann links abzweigen. Bald muss man kurz über einen Stacheldrahtzaun steigen, ehe es nun rasant zur Hansenalm hinab geht. Dort heißt es ein zweites Mal Anfellen. Wie man nun zurück zur Huberalm gelangt muss jeder selbst wissen. Möglich ist ein Aufstieg über den bereits bekannten Aufstiegsweg. Ich wählte die Route mehr oder weniger über den Weg vom Mitterberg aus kommend. Dazu geht man an der zweiten Alm vorbei und folgt der Fahrspur. In der ersten Spitzkehre bin ich jedoch gerade aus weiter gegangen und in der kurz darauf folgenden Kehre rechts abgebogen. Man trifft nach einem kurzen flachen Stück auf den Wanderweg, an dem man sich nun orientieren sollte und so zurück zur Huberalm kommt.

Für die Talabfahrt kann man noch einmal die gleiche Abfahrt wählen und von der Hansenalm circa 10 Minuten flach zur Weggabelung am Waldrand zurück gehen. Ebenfalls schön (aber nicht ganz so schön) ist der Hang, wenn man dem Fahrweg mehr oder weniger immer etwas folgt. Bei zu viel Pulverschnee (bei uns fast Kniehoch) wird die Abfahrt so jedoch nicht zur rasantesten. Die letzten zwei Drittel des Rückwege erfolgen nun entlang der Aufstiegsroute auf dem Fahrweg.


Karte

Bilder

		Start in Kutterling			Aufstieg auf dem breiten Weg			Auf 1042 Meter verlässt man den Wald und geht hier den Weg hinter den Baumstämmen			Am Gipfel			Hang an der Walchalm			Rückweg zum Gipfel an der Hansenalm			Ungefährer Tourenverlauf des oberen Drittels - rot: Aufstieg: gelb: Abfahrtsvariante und Rückweg zur Huberalm

Bücher und Co*

*Hinweis: Bei den angegeben Landkarten handelt es sich um Karten zur Region dieses Berichts. Dies bedeutet nicht, dass in der jeweiligen Karte auch sämtliche Wege des Berichts zu finden sind. Bei der angegeben Literatur handelt es sich um Bücher und Führer, die zu dieser Tour passen. Das bedeutet nicht, dass Sie in den genannten Büchern die hier vogestellte Tour 1:1 wiederfinden.

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Kommentare

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Hinweise

Wie bei jeder Bergtour ist es Pflicht eines vernünftigen Skitourengehers immer die volle Ausrüstung für die eigene Sicherheit dabei zu haben. Dies gilt auch bei angeblich sicheren Verhältnissen. Dazu zählen auf jeden Fall ein Lawinensuchgerät, Schaufel, Sonde und Notfallausrüstung. Jeder trägt für sich selbst Verantwortung ob er die jeweilige Tour antritt oder nicht.

Der Deutsche Alpenverein empfiehlt auf seiner Homepage folgende Mindestausrüstung: Wetterfeste Winterkleidung, warm, wasserabstoßend, mit Handschuhen, Mütze; Rucksack mit 25-35 Liter Inhalt; Befestigungsmöglichkeiten für Ski/Snowboard; Thermosflasche mit heißem Getränk, Tourenproviant; Kompass, Höhenmesser, Landkarte, Maßstab 1:25.000 (AV-Karte); Lawinenverschütteten Suchgerät (LVS-Gerät) und Sonde für das rasche Auffinden nach einer Verschüttung, Lawinenschaufel zum Befreien von Opfern, Handy zur Unfallmeldung (112)
Mehr dazu hier auf der Seite des DAV.

Achtung: Jeder, der in den Bergen unterwegs ist muss für sich selbst Verantwortung übernehmen. Für die Angaben in diesem Tourenbericht wird keine Gewähr für Richtigkeit oder Aktualität übernommen. Wenn Sie in den Bergen unterwegs sind informieren Sie sich vorher ausreichend, fragen Gebietskenner und gehen Sie niemals ohne Karte in für Sie fremdes Gelände. Die Zeit und Schwierigkeit sind persönliche subjektive Einschätzungen des Autors - diese können sich von den Ihren grundlegend unterscheiden. Höhenangaben können relativ oder absolut abgegeben sein, was zur Folge hat, dass es oft mehr als die dargestellte Höhendifferenz zu erklimmen gilt. Beachten Sie, ob sie passende Ausrüstung für Notfälle mit sich führen. Weiters dazu im Impressum.

Autor dieser Tour: Michael Mertel. Der Tourenbericht stammt aus dem Jahr 2012. Die letzte Aktualisierung fand vor 5 Jahren statt.