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Bergtourenberichte aus dem Rosenheimer Hausbergen

Skitour Dümpfel

Miniskitour auf Berg ohne Aussicht

Der Dümpfel ist einer der Gipfel, die zwar in jeder Karte vermerkt sind, und dennoch unbekannt bleiben. Das liegt neben seiner geringen Höhe auch daran, dass kein Weg zum Gipfel führt. Wer auf seinen Gipfel will muss somit die gut 350 Höhenmeter weglos zurück legen. Anders sieht es hier im Winter aus: Hier kann der Berg ganz einfach als Skitour überwiegend auf freien Hängen bestiegen werden.
Der folgende Tourenbericht handelt vom Aufstieg ab Arzmoos.

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Toureninfos

Region: Deutschland ⇒ Bayerische VoralpenWendelsteingebiet
Ziele: Dümpfel, Schreckenkopf (zusätzlich)
Höhenmeter: 590
Länge: 4.5 Kilometer (komplett)
Wegbeschaffenheit: Freier Hang
Schwierigkeit: Schwierigkeit 1 von 5
Anforderung Kondition: Anforderung1 von 5 (1 von 5)
Anforderung Orientierung: Anforderung 2 von 5 (2 von 5)
Anforderung Weg: Anforderung 2 von 5 (2 von 5)
Landschaft: Anforderung 3 von 5 (3 von 5)
Frequentierung: Anforderung 2 von 5 (2 von 5)
Aufstieg: 0:45 Stunden
Abfahrt 1:30 Stunden
Lawinengefahr: keine Angabe
Hangrichtung: West
Einkehr: Bei dieser Tour gibt es keine Einkehrmöglichkeit!
Karte:Bayerische Alpen - Mangfallgebirge Ost, Deutscher Alpenverein, 1:25.000
Tourismus: Oberaudorf

Anfahrt

  • Mit dem Auto: Von Rosenheim über die B15 nach Brannenburg. In Brannenburg der Beschilderung zur Wendelstein-Zahnradbahn folgen. An der Talstation vorbeifahren und bei der abknickenden Vorfahrt rechts zur Mautstraße fahren. Am Tatzelwurm gerade aus bis der Parkplatz Arzmoos erreicht wird.

Ausgangsposition des Berichts: Parkplatz Arzmoos am Sudelfeld

Tourenbericht

Wir starten an der alten Schranke und gehen zunächst auf dem meist gespurten Weg Richtung Arzmoos. Nach wenigen Metern macht der Weg einen Linksknick über einem Bach. Dort verlassen wir den Weg rechts und steigen dem Rücken folgend immer weiter auf. Je nach Routenwahl kann hier sehr direkt oder mit vielen Kehren aufgestiegen werden. Mit dem Sattel zwischen Dümpfel und Schreckenkopf im Blick orientieren wir uns mit zunehmender Höhe immer mehr nach Norden an den Waldrand hin, bis wir zum Gipfel zwischen den Bäumen aufsteigen.

Die Abfahrt erfolgt zunächst zurück bis zum Waldrand. Hier sollte man sich etwas mehr nach Süden orientieren, und so Richtung Ausgangspunkt abfahren. Da die Tour bis jetzt mit einer guten Stunde Gesamtzeit und 355 Höhenmeter fast zu kurz ist bietet sich ein Abstecher zum Schreckenkopf an. Je nach belieben und Schnee fährt man weiter ab (in unserem Fall bis auf circa 1080 Meter) und steigt dann auf dessen Westflanke zum Gipfel auf (ausführlich dazu siehe Skitour Schreckenkopf). Die Abfahrt von dort erfolgt wieder über den gleichen Hang wie schon vom Dümpfel. Dazu quert man nach Norden Richtung Sattel und fährt in der Rinne ab, ehe man auf circa 1.100 Meter Richtung Dümpfel-Aufstiegsspur queren sollte. Von dort geht es entlang des bereits bekannten Weges zurück zum Ausgangspunkt.


Karte

Bilder

		Start am Arzmoosparkplatz			Kurz vor dem Waldrand am Dümpfel			höchster Punkt des Dümpfel			verblasener Schreckenkopf			Blick vom Schreckenkopf			Ungefährer Aufstieg

Bücher und Co*

*Hinweis: Bei den angegeben Landkarten handelt es sich um Karten zur Region dieses Berichts. Dies bedeutet nicht, dass in der jeweiligen Karte auch sämtliche Wege des Berichts zu finden sind. Bei der angegeben Literatur handelt es sich um Bücher und Führer, die zu dieser Tour passen. Das bedeutet nicht, dass Sie in den genannten Büchern die hier vogestellte Tour 1:1 wiederfinden.

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Kommentare

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Hinweise

Wie bei jeder Bergtour ist es Pflicht eines vernünftigen Skitourengehers immer die volle Ausrüstung für die eigene Sicherheit dabei zu haben. Dies gilt auch bei angeblich sicheren Verhältnissen. Dazu zählen auf jeden Fall ein Lawinensuchgerät, Schaufel, Sonde und Notfallausrüstung. Jeder trägt für sich selbst Verantwortung ob er die jeweilige Tour antritt oder nicht.

Der Deutsche Alpenverein empfiehlt auf seiner Homepage folgende Mindestausrüstung: Wetterfeste Winterkleidung, warm, wasserabstoßend, mit Handschuhen, Mütze; Rucksack mit 25-35 Liter Inhalt; Befestigungsmöglichkeiten für Ski/Snowboard; Thermosflasche mit heißem Getränk, Tourenproviant; Kompass, Höhenmesser, Landkarte, Maßstab 1:25.000 (AV-Karte); Lawinenverschütteten Suchgerät (LVS-Gerät) und Sonde für das rasche Auffinden nach einer Verschüttung, Lawinenschaufel zum Befreien von Opfern, Handy zur Unfallmeldung (112)
Mehr dazu hier auf der Seite des DAV.

Achtung: Jeder, der in den Bergen unterwegs ist muss für sich selbst Verantwortung übernehmen. Für die Angaben in diesem Tourenbericht wird keine Gewähr für Richtigkeit oder Aktualität übernommen. Wenn Sie in den Bergen unterwegs sind informieren Sie sich vorher ausreichend, fragen Gebietskenner und gehen Sie niemals ohne Karte in für Sie fremdes Gelände. Die Zeit und Schwierigkeit sind persönliche subjektive Einschätzungen des Autors - diese können sich von den Ihren grundlegend unterscheiden. Höhenangaben können relativ oder absolut abgegeben sein, was zur Folge hat, dass es oft mehr als die dargestellte Höhendifferenz zu erklimmen gilt. Beachten Sie, ob sie passende Ausrüstung für Notfälle mit sich führen. Weiters dazu im Impressum.

Autor dieser Tour: Michael Mertel. Der Tourenbericht stammt aus dem Jahr 2012. Die letzte Aktualisierung fand vor 5 Jahren statt.