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Bergtourenberichte aus dem Rosenheimer Hausbergen

Bergtour Schwarzenstein über die Berliner Hütte

Nordanstieg auf einen langen, aber technisch leichten Dreitausender

Der Schwarzenstein ist ein Gipfel im Alpenhauptkamm der Zillertaler Alpen. Von Norden her ist er durch seinen großen, flachen Gletscher weit sichtbar und eignet sich bestens zur Gipfelortung von den Voralpengipfeln aus. Der leichtere Anstieg führt von Süden über die Schwarzensteinhütte aus dem Ahrntal zum höchsten Punkt hinauf. Von Norden bietet sich eine etwas anspruchsvollere Variante an. Zwar ist der Anstieg als Hochtour einzuordnen (und benötigt entsprechende Gletscherausrüstung), zählt unter diesen jedoch zu den einfacheren. Dafür sind es dann von Breitlahner über 2100 Höhenmeter und gut 17 Kilometer. Alles in allem handelt es trotzdem um eine lohnende Einsteigerhochtour. Als Stützpunkt bieten sich die Alpenrosenhütte oder Berliner Hütte an.

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Toureninfos

Region: Österreich ⇒ Zillertaler AlpenSchlegeisgrund
Ziele: Schwarzenstein
Höhenmeter: 2150
Länge: 17.5 Kilometer (einfach)
Wegbeschaffenheit: Wanderwege, Bergsteige, Gletscher
Schwierigkeit: Schwierigkeit 4 von 5
Anforderung Kondition: Anforderung4 von 5 (4 von 5)
Anforderung Orientierung: Anforderung 3 von 5 (3 von 5)
Anforderung Weg: Anforderung 4 von 5 (4 von 5)
Landschaft: Anforderung 4 von 5 (4 von 5)
Frequentierung: Anforderung 2 von 5 (2 von 5)
Beste Jahreszeit: Hochsommer
Aufstieg: 7:00 Stunden
Abfahrt 5:45 Stunden
Bei dieser Tour handelt es sich um eine Mehrtagestour!
Bei dieser Tour handelt es sich um eine Hochtour!
Einkehr: Grawandhütte, Alpenrosenhütte, Berliner Hütte
Karte:Zu dieser Tour ist keine Karte angegeben!
Tourismus: Naturpark Zillertaler Alpen

Anfahrt

  • Mit dem Auto: Über die Inntalautobahn Ausfahrt Wiesing durch das Zillertal der Beschilderung nach Mayrhofen folgen. Im Ort der Hauptstraße folgen und am Ortsende links Richtung Ginzling - Schlegeisspeicher abbiegen. Der Bergstraße durch den Tunnel und Ginzling folgen und weiter auffahren bis Breitlahner direkt links der Mautstation liegt
  • Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit der Zillertalbahn nach Mayrhofen. Von dort fahren täglich Busse zum Schlegeisspeicher. Eine Bushaltestelle befindet sich 50 Meter vom Ausgangspunkt entfernt.

Ausgangsposition des Berichts: Großer Parkplatz beim Gasthaus Breitlahner

Tourenbericht

Direkt am Parkplatz in Breitlahner beginnt der breite Fahrweg Richtung Berliner Hütte. Nach Überquerung des Baches geht es kurz steigend durch den Wald bis bald die Klausenhütte erreicht wird. Die nächsten 1,5 Kilometer geht es nun fast eben taleinwärts, ehe der Anstieg zur Grawahütte beginnt. Hinter dieser sind es noch einige Kehren bergauf, die Straße sich deutlich über den Bach erhöht. Auf betonierten Elementen geht es nun nur noch mäßig zur Alpenrosenhütte. An der Alpenrosenhütte geht es rechts vorbei und kurz darauf links über einen Bergwanderweg zur Berliner Hütte hinauf.

An der Berliner Hütte geht es der Beschilderung zur Schwarzensteinhütte folgend links vorbei. Man bleibt dabei gut 200 Höhenmeter auf dem Berliner Höhenweg, ehe es auf einer Verzweigung auf 2.256 Metern rechts zunächst eben weiter geht. Relativ flach wechselt man nun auf die Südseite des Zemmbaches. Der Bergpfad führt bald in einigen Kehren auf einen Hang auf gut 2.400 Höhenmetern hinauf. Nun wieder deutlich flacher, aber auch schon deutlich hochalpiner folgt man den roten Markierungen Richtung Gletscher. Der erste nördliche Gletscher ist jedoch spaltig, sodass man unter einem Felssporn unten herum geht. Über ein längeres Schneefeld ist der Gletscher auf schätzungswiese 2950 Metern (Stand 2013) erreicht. Dort geht es in Kehren Richtung Schwarzensteinsattel hinauf, wobei man sich kurz davor bereits nach Süden hin orientieren kann. Nun deutlich leichter führt der Weg auf den Gipfel zu. Zuletzt leitet ein kleiner Grat nahe des Gletscherabbruchs an den Fels heran, auf dem es die letzten 3 Minuten mit leichter Blockgratkletterei zum Gipfelkreuz geht.

Abstieg entlang der Aufstigesroute.


Karte

Bilder

		Die Hornspitzen dominieren das Panorama beim Aufstieg am ersten Tag			Berliner Hütte am morgen			Blick auf Turnerkamp und Großen Möseler			Blick auf den Großen Mörchner und Schwarzenstein - dazwischen der Schwarzensteinsattel und das Schwarzensteinkees			Über Geröll kommt man dem Gipfel immer näher			Hier beginnt der Gletscher			wenig Sicht am Gletscher- über den  Grat rechts geht es zum Gipfel weiter			die letzten Meter zum Gipfelkreuz			Ungefährer Verlauf des Anstiges ab der Berliner Hütte

Bücher und Co*

Sonstiges

    Nichts verfügbar

*Hinweis: Bei den angegeben Landkarten handelt es sich um Karten zur Region dieses Berichts. Dies bedeutet nicht, dass in der jeweiligen Karte auch sämtliche Wege des Berichts zu finden sind. Bei der angegeben Literatur handelt es sich um Bücher und Führer, die zu dieser Tour passen. Das bedeutet nicht, dass Sie in den genannten Büchern die hier vogestellte Tour 1:1 wiederfinden.

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Kommentare

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Hinweise

Achtung: Jeder, der in den Bergen unterwegs ist muss für sich selbst Verantwortung übernehmen. Für die Angaben in diesem Tourenbericht wird keine Gewähr für Richtigkeit oder Aktualität übernommen. Wenn Sie in den Bergen unterwegs sind informieren Sie sich vorher ausreichend, fragen Gebietskenner und gehen Sie niemals ohne Karte in für Sie fremdes Gelände. Die Zeit und Schwierigkeit sind persönliche subjektive Einschätzungen des Autors - diese können sich von den Ihren grundlegend unterscheiden. Höhenangaben können relativ oder absolut abgegeben sein, was zur Folge hat, dass es oft mehr als die dargestellte Höhendifferenz zu erklimmen gilt. Beachten Sie, ob sie passende Ausrüstung für Notfälle mit sich führen. Weiteres dazu im Impressum. Die Autoren von Wikiberge.de sind stets bemüht bei veränderter Lage die Berichte anzupassen. Allerdings wird nicht jede Tour jedes Jahr wiederholt. Falls Ihnen Fehler auffallen oder Sie der Meinung sind, dass die Bewertung nicht passend gewählt ist, so nehmen Sie doch Kontakt zu uns auf.

Bei der hier vorgestellten Tour handelt es sich um eine Hochtour. Es ist zusätzliche Alpine Erfahrung, wie Gletscherspaltenbergung, nötig.

Bei der hier vorgestellten Tour handelt es sich um eine Mehrtagestour. Die ausgeführten Zeiten entsprechen der Summe aller Tage.

Autor dieser Tour: Michael Mertel. Der Tourenbericht stammt aus dem Jahr 2013. Die letzte Aktualisierung fand vor 4 Jahren statt.