Langer und flacher Anstieg auf eine Aussichtskanzel
Wer den perfekten Kaiserblick sucht kommt um das Geigelsteingebiet nicht herum. Berühmt sind die Perspektiven vom Geigelstein oder Brennkopf. Doch wer nicht nur zwei Felswände hintereinander, sondern auch den Einschnitt zwischen den Gebirgsgruppen sehen möchte der muss weiter nach Osten. Hier kommt die Rudersburg ins Spiel, die mit ihrem turmartigen Gipfelaufbau schon von Weitem das Gefühl einer Aussichtskanzel vermittelt.
Der folgende Tourenbericht handelt vom Aufstieg von Walchsee über die Ottenalm.

Toureninfos
| Region: | Österreich ⇒ Chiemgauer Alpen ⇒ Geigelsteingebiet |
| Ziele: | Rudersburg |
| Höhenmeter: | 765 |
| Länge: | 6.8 Kilometer (einfach) |
| Wegbeschaffenheit: | Forststraßen, Bergsteig |
| Schwierigkeit: | ![]() |
| Anforderung Kondition: | ![]() |
| Anforderung Orientierung: | ![]() |
| Anforderung Weg: | ![]() |
| Landschaft: | ![]() |
| Frequentierung: | ![]() |
| Beste Jahreszeit: | April bis Oktober |
| Aufstieg: | 2.50 Stunden |
| Abstieg: | 2.00 Stunden |
| Einkehr: | Jausenstation Riederalm, Ottenalm |
| Karte: | Bayerische Alpen - Chiemgauer Alpen West, Deutscher Alpenverein, 1:25.000 |
| Tourist-Info: | Walchsee |
Anfahrt
- Mit dem Auto: Über die A93 Ausfahrt Oberaudorf Richtung Niederndorf bzw. Walchsee. Durch Durchholzen. Im Ort Walchsee links zum Parkplatz abbiegen.
Ausgangsposition des Berichts: Parkplatz am Sportplatz von Walchsee
Tourenbericht
Wir starten auf dem großen Parkplatz am Ortsende von Walchsee und steigen zunächst auf dem Forstweg Richtung Ottenalm auf. Dabei geht es meist nur mäßig steil durch einen Laubwald. Vor der Jausenstation Riederalm bieten sich die ersten Blicke auf das Lochner Horn und Reschartenkopf. Nach einigen weiteren Kehren ist die Ottenalm bereits erreicht. Diese lassen wir links liegen und stehen bald auf einem Sattel, von dem wir nun ein paar Meter absteigen. Oberhalb der Ederalm gehen wir links und folgen dem Forstweg nun eine ganze Weile. An einer Weggabelung auf circa 1.100 Höhenmeter gehen wir gerade aus weiter Richtung Naringalm. Kurz vor dieser gehen wir jedoch links und erreichen bald eine kleine Ebene. Dort endet auch der Fahrweg. Über einen Pfad erreichen wir nach kurzem den Weg zur Wetterfahne. Wem die Tour zu kurz ist kann dieses Ziel noch mitnehmen. Wir steigen jedoch weiter Richtung Rudersburg. Der kommende Abschnitt ist dabei der schönste der ganzen Tour: Durch einen Laubwald nähern wir uns dem Gipfelaufbau von Nordwesten und steigen über schmale Pfade, kleine Treppen und Felsstufen bis kurz unter den Gipfel (Dieses Stück ist das schwierigste. Sonst ist der Weg deutlich leichter). Zwischen Latschen geht es zuletzt zum großen Gipfelkreuz.
Abstieg entlang der Aufstiegsroute. Da der Forststraßenanteil dieser Tour sehr groß ist würde es sich auch anbieten den ersten Teil der Tour mit dem Mountainbike zu fahren.
Karte
Bilder
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Hinweise
Achtung: Jeder, der in den Bergen unterwegs ist muss für sich selbst Verantwortung übernehmen. Für die Angaben in diesem Tourenbericht wird keine Gewähr für Richtigkeit oder Aktualität übernommen. Wenn Sie in den Bergen unterwegs sind informieren Sie sich vorher ausreichend, fragen Gebietskenner und gehen Sie niemals ohne Karte in für Sie fremdes Gelände. Die Zeit und Schwierigkeit sind persönliche subjektive Einschätzungen des Autors - diese können sich von den Ihren grundlegend unterscheiden. Höhenangaben können relativ oder absolut abgegeben sein, was zur Folge hat, dass es oft mehr als die dargestellte Höhendifferenz zu erklimmen gilt. Beachten Sie, ob sie passende Ausrüstung für Notfälle mit sich führen. Weiteres dazu im Impressum. Die Autoren von Wikiberge.de sind stets bemüht bei veränderter Lage die Berichte anzupassen. Allerdings wird nicht jede Tour jedes Jahr wiederholt. Falls Ihnen Fehler auffallen oder Sie der Meinung sind, dass die Bewertung nicht passend gewählt ist, so nehmen Sie doch Kontakt zu uns auf.Autor dieser Tour: Michael Mertel. Der Tourenbericht stammt aus dem Jahr 2010. Die letzte Aktualisierung fand vor 3 Jahren statt.



