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Bergtourenberichte aus dem Rosenheimer Hausbergen

Rodeln Rotwandhaus

Lange Rodelbahn südlich des Spitzingsees

Die Rodelbahn des Rotwandhauses zählt zu den längeren in den Bayerischen Voralpen. So sind es doch gut 7 Kilometer und 700 Höhenmeter zum Alpenvereinshaus. Doch wenn man oberhalb der Wildfeldalm die freien Hänge unterhalb der Rotwand erreicht hat entschädigt die Aussicht den langen Anstieg. Und je länger der Anstieg dauert desto länger geht es bekanntlich ja auch bergab. Der folgende Tourenbericht handelt vom Aufstieg und Abfahrt ab dem Spitzingsee.

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Toureninfos

Region: Deutschland ⇒ Bayerische VoralpenSchlierseer Berge
Ziele: Rotwandhaus
Höhenmeter: 700
Länge: 7.3 Kilometer (einfach)
Wegbeschaffenheit: betreute Rodelstrecke im oberen Abschnitt
Schwierigkeit: Schwierigkeit 3 von 5
Anforderung Kondition: Anforderung3 von 5 (3 von 5)
Anforderung Weg: Anforderung 3 von 5 (3 von 5)
Anforderung Fahrtechnik: Anforderung 2 von 5 (2 von 5)
Landschaft: Anforderung 4 von 5 (4 von 5)
Frequentierung: Anforderung 5 von 5 (5 von 5)
Aufstieg: 2:30 Stunden
Abfahrt 1:00 Stunde
nachts beleuchtet: nein
Einkehr: Rotwandhaus
Karte:Bayerische Alpen - Mangfallgebirge Mitte, Deutscher Alpenverein, 1:25.000
Tourismus: Spitzingsee

Anfahrt

  • Mit dem Auto: Von Rosenheim kommend über den Hundhamer Berg und Fischbachau bis kurz vor Neuhaus. Dort den Wegweisern Richtung Spitzingsee folgen. Am Spitzingsattel gerade weiter bis in den Ort fahren und einen der Parkplätze aufsuchen
  • Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Am Spitzingsee hält ein RVO-Bus. Von dort zu Fuß zum Ausgangspunkt

Ausgangsposition des Berichts: Parkplatz in der Ortsmitte von Spitzingsee

Tourenbericht

Am südlichen Ende des Spitzingsees beginnen wir die Tour, indem wir auf der Straße Richtung Valepp an der Schranke vorbei gehen. Wenige Meter weiter führt links unser Aufstieg zum Rotwandhaus. Vorbei an den letzten Häusern bietet sich dabei ein schöner Blick über die südlichen Spitzingalmen mit Albert-Link-Haus. Mit angenehmer Steigung geht es auf der breiten Teerstraße bergauf. In unserem Fall schneebedeckt ist diese oftmals auch gestreut/geräumt. Nach einer guten halben Stunde verlassen wir diesen Weg nach Links kurz nach der Bergwachthütte. Spätestens hier beginnt die eigentliche Rodelbahn. Zunächst führt der Weg mäßig steil nach Süden. Bei der Masse an Leuten sind die sommerlichen (markierten) Abkürzer im mittleren Teil gut ausgetreten. Folgt man den Massen immer weiter bergauf gewinnt man nun immer mehr an Höhe, ehe es über der Waldgrenze die letzte halbe Stunde mit Sicht auf das Rotwandhaus zu ebendiesem geht.

Abfahrt entlang der Aufstiegsroute. Je nach Zustand des unteren Streckenabschnittes sollte man hierfür zwischen 1:00 und 1:15 Stunden einkalkulieren.


Karte

Bilder

		mit Blick auf das Tal der Valepp geht es zunächst nur mäßig bergauf			Aufstieg im unteren Abschnitt - dieser Teil ist oft auch geräumt/gestreut			Schlittendepot am Ende der offiziellen Rodelbahn			Aufstieg kurz vor dem Rotwandhaus			... weit ist es nicht mehr			Rotwandhaus

Bücher und Co*

Bergführer

    Keine Bergführer verfügbar

Sonstiges

    Nichts verfügbar

*Hinweis: Bei den angegeben Landkarten handelt es sich um Karten zur Region dieses Berichts. Dies bedeutet nicht, dass in der jeweiligen Karte auch sämtliche Wege des Berichts zu finden sind. Bei der angegeben Literatur handelt es sich um Bücher und Führer, die zu dieser Tour passen. Das bedeutet nicht, dass Sie in den genannten Büchern die hier vogestellte Tour 1:1 wiederfinden.

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Kommentare

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Hinweise

Wer in den Bergen unterwegs ist sollte folgende Ausrüstung bei einfachen Bergtouren mit sich führen: Bergschuhe (keine Turn- oder Halbschuhe), Richtige Kleidung (Funktionale Jacke mit Regenschutz sowie atmungsaktive Wäsche), Sonnenschutz (für Kopf, Sonnencreme, Sonnenbrille), ausreichend zu Trinken und eine Brotzeit (dabei auf sinnvolles Essen achten!), eine Karte, sowie ein Gebietsführer und ein Erste-Hilfe-Set. Bei Mehrtages - oder längeren Touren kommen weitere Dinge dazu! Beim Rodeln sind zusätzlich festes Schuhwerk (evtl. besondere Rodelschuhe zum besseren Bremsen) und geeignete Winterkleidung (Skihandschuhe, Gamaschen, ...) nötig. Je nach Vertrauen in die Mitmenschen sollte man ein Schloss mitnehmen.

Achtung: Jeder, der in den Bergen unterwegs ist muss für sich selbst Verantwortung übernehmen. Für die Angaben in diesem Tourenbericht wird keine Gewähr für Richtigkeit oder Aktualität übernommen. Wenn Sie in den Bergen unterwegs sind informieren Sie sich vorher ausreichend, fragen Gebietskenner und gehen Sie niemals ohne Karte in für Sie fremdes Gelände. Die Zeit und Schwierigkeit sind persönliche subjektive Einschätzungen des Autors - diese können sich von den Ihren grundlegend unterscheiden. Höhenangaben können relativ oder absolut abgegeben sein, was zur Folge hat, dass es oft mehr als die dargestellte Höhendifferenz zu erklimmen gilt. Beachten Sie, ob sie passende Ausrüstung für Notfälle mit sich führen. Weiters dazu im Impressum.

Autor dieser Tour: Michael Mertel. Der Tourenbericht stammt aus dem Jahr 2015. Die letzte Aktualisierung fand vor 2 Jahren statt.