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Bergtourenberichte aus dem Rosenheimer Hausbergen

Bergtour Lasörling ab Virgen

3.000er Tour auf den höchsten Gipfel im Gebiet

Der Lasörling ist der Hauptgipfel der Lasörlinggruppe, welche sich südlich der großen Venedigergipfel befindet. Durch seine Höhe und Lage eignet er sich bei guter Sicht als hervoragender Aussichtsberg. Obwohl fast 3.100 Meter hoch lässt dich der Gipfel als Zweitagestour relativ leicht besteigen. Zwar ohne Gletscher aber dafür durch steiles Geröll und teilweise auch abschüssig ist der Berg führt erfahrene Bergsteiger zu erreichen. Der kürzeste Anstieg erfolgt über das Mullitztal und die Lasörlinghütte.

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Toureninfos

Region: Österreich ⇒ Hohe TauernLasörlinggruppe
Ziele: Lasörling
Höhenmeter: 1960
Länge: 11.2 Kilometer (einfach)
Wegbeschaffenheit: Fahrwege, Bergsteige, leichte Kletterei
Schwierigkeit: Schwierigkeit 3 von 5
Anforderung Kondition: Anforderung3 von 5 (3 von 5)
Anforderung Orientierung: Anforderung 2 von 5 (2 von 5)
Anforderung Weg: Anforderung 3 von 5 (3 von 5)
Landschaft: Anforderung 4 von 5 (4 von 5)
Frequentierung: Anforderung 3 von 5 (3 von 5)
Beste Jahreszeit: Hochsommer und früher Herbst
Aufstieg: 6:00 Stunden
Abfahrt 4:30 Stunden
Bei dieser Tour handelt es sich um eine Mehrtagestour!
Einkehr: Lasörlinghütte
Karte:Kompass: Defereggental - Villgratental - Lasörlinggruppe - Villgrater Berge, Kompass, 1:50.000
Tourismus: Virgen

Anfahrt

  • Mit dem Auto: Über die A93, Kufstein, Kitzbühel, Pass Thurn, Mittersil durch den Felbertauerntunnel. In Matrei die Bundesstraße verlassen und der Beschilderung nach Virgen folgen. Über die Bergstraße in den Ort und kurz vor der Kirche links abbiegen. Der Straße bergab folgen, die Isel überqueren, kurz noch bergauf fahren und am Parkplatz in einer Kurve parken (kleines Hinweisschild Parkplatz Lasörlinghütte).

Ausgangsposition des Berichts: Parkplatz der Lasörlinghütte kurz vor Welzelach

Tourenbericht

Am Parkplatz überquert man die Brücke und geht danach links kurz auf einem Feldweg. Bald geht es rechts hinauf. Auf einem batzigen Pfad absolviert man die ersten 100 Höhenmeter recht zügig. Kurz auf einem Fahrweg folgt man bald wieder dem Pfad direkt bergauf, der auf etwa 1.400 Metern auf den Fahrweg ins Mullitztal führt. Der Fahrweg, über den auch die Lasöringhütte versorgt wird, folgen wir nun. Mit meist angenehmer Steigung geht es an der Stadler- und Raineralm vorbei. Auf etwa 2000 Metern ist das Ende des Weges erreicht. Die letzten gut 250 Höhenmeter zur Lasörlinghütte geht es nun auf einem angenehmen Bergsteig hinauf.

Nach der Hütte wird es wieder deutlich flacher. Zunächst über Wiesen, später auch über Geröll zieht sich der Weg immer leicht ansteigend in das Kar hinein. Auf gut 2.600 Metern zweigt dann der Gipfelanstieg rechts ab. Kurz noch geht es über Wiesen, ehe sich der Charakter deutlich ändert: Über loses Geröll werden die letzten 400 Höhenmeter zum Gipfel deutlich anspruchsvoller. Zunächst schlängelt sich der Weg in unzähligen Kehren im Geröllfeld zwischen den Felsen hinauf, ehe sich der Steig mehr nach Südwesten auf den Südgrat hin orientiert. Dorthin ist der Weg wieder deutlicher ausgetreten. Auf etwa 3.000 Metern trifft man auf den Anstieg von der Lasnitzenhütte. Der Weiterweg führt nach Osten auf den Grat zwischen Haupt- und Nebengipfel. Dort angekommen sind es nur noch 10 Minuten zum Gipfelkreuz, zu welchem es mit leichter Kletterei in Gratnähe geht.

Abstieg entlang der Aufstiegsroute. Alternativ würde sich auch ein Abstieg über die Lasnitzenhütte und Bergerseehütte anbieten. Dieser wäre jedoch deutlich länger.


Karte

Bilder

		Hinweisschild am Anfang			Bald schon geht es in die Außenzone des Nationalparks			Auf den letzten 250 Höhenmetern zur Hütte			Lasörlinghütte			Sonnenaufgang am Großglockner			Frühmorgens			Blick auf den Lasörling. Allerdings ist das nur der Nebengipfel			Blick auf den höchsten Punkt links und den Vorgipfel rechts, den man von der Hütte aus sieht			Auf etwa 3.000 Meter trifft man auf den Aufstieg von Westen			Die letzten 20 Höhenmeter zum Gipfelkreuz			Am Gipfelkreuz			Blick zum Großvenediger			Verlauf des Anstiegs auf den letzten 400 Metern

Kommentare

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Hinweise

Achtung: Jeder, der in den Bergen unterwegs ist muss für sich selbst Verantwortung übernehmen. Für die Angaben in diesem Tourenbericht wird keine Gewähr für Richtigkeit oder Aktualität übernommen. Wenn Sie in den Bergen unterwegs sind informieren Sie sich vorher ausreichend, fragen Gebietskenner und gehen Sie niemals ohne Karte in für Sie fremdes Gelände. Die Zeit und Schwierigkeit sind persönliche subjektive Einschätzungen des Autors - diese können sich von den Ihren grundlegend unterscheiden. Höhenangaben können relativ oder absolut abgegeben sein, was zur Folge hat, dass es oft mehr als die dargestellte Höhendifferenz zu erklimmen gilt. Beachten Sie, ob sie passende Ausrüstung für Notfälle mit sich führen. Weiteres dazu im Impressum. Die Autoren von Wikiberge.de sind stets bemüht bei veränderter Lage die Berichte anzupassen. Allerdings wird nicht jede Tour jedes Jahr wiederholt. Falls Ihnen Fehler auffallen oder Sie der Meinung sind, dass die Bewertung nicht passend gewählt ist, so nehmen Sie doch Kontakt zu uns auf.

Bei der hier vorgestellten Tour handelt es sich um eine Mehrtagestour. Die ausgeführten Zeiten entsprechen der Summe aller Tage.

Autor dieser Tour: Michael Mertel. Der Tourenbericht stammt aus dem Jahr 2014. Die letzte Aktualisierung fand vor 3 Jahren statt.