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Bergtourenberichte aus dem Rosenheimer Hausbergen

Bergtour Hoher Fricken ab Farchant

steile Tour im Estergebirge

Nimmt man den etwas abgelegenen Wank außer Betracht ist der Hohe Fricken der südliche Abschluss des Estergebirges. Dementsprechend gut ist die Aussicht auf das Karwendel und Wettersteingebirge. Durch die langen Talanstiege, die oft mehr Steig als Wanderweg sind bleibt es dennoch für Touren im Garmischer Gebiet ruhig. Der folgende Tourenbericht handelt vom westseitigen Aufstieg ab Farchant auf den Hohen Fricken.

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Toureninfos

Region: Deutschland ⇒ Bayerische VoralpenEstergebirge
Ziele: Hoher Fricken
Höhenmeter: 1300
Länge: 4.5 Kilometer (einfach)
Wegbeschaffenheit: teils ausgesetzte Bergsteige
Schwierigkeit: Schwierigkeit 3 von 5
Anforderung Kondition: Anforderung3 von 5 (3 von 5)
Anforderung Orientierung: Anforderung 2 von 5 (2 von 5)
Anforderung Weg: Anforderung 3 von 5 (3 von 5)
Landschaft: Anforderung 3 von 5 (3 von 5)
Frequentierung: Anforderung 3 von 5 (3 von 5)
Markierung/Bezeichnung: rote Punkte ab den Kuhfluchtwasserfällen
Beste Jahreszeit: nach der Schneeschmelze bis spät in den Herbst
Aufstieg: 3:15 Stunden
Abfahrt 2:00 Stunden
Einkehr: Bei dieser Tour gibt es keine Einkehrmöglichkeit!
Karte:Bayerische Alpen - Estergebirge, Deutscher Alpenverein, 1:25.000
Tourismus: Farchant

Anfahrt

  • Mit dem Auto: Über die Garmischer Autobahn nach Farchant. Dort in den Ort fahren und hier über die Loisach. Kurz darauf links zum Ende der Straße in Mühldörfl
  • Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Nächster Bahnhof ist Farchant. Zum Ausgangspunkt gelangt man in weniger als 10 Minuten zu Fuß.
  • Mit dem Fahrrad: Durch das Loisachtal führt ein Fahrradweg. Von dort knapp 5 Minuten zum Ausgangspunkt.

Ausgangsposition des Berichts: Kleiner Parkplatz am östlichen Ortsende von Farchant (Mühldörfl)

Tourenbericht

Am kleinen Parkplatz Mühldörfl gehen wir durch das Gatter und folgen dem Wanderweg durch sehr lichten Wald. Ein Walderlebnispfad gibt hier immer wieder Infos zu Flora und Fauna. Bald wird das Rauschen des Baches lauter. Rechts des Kuhfluchtgrabens gewinnen wir die ersten Höhenmeter bis der breite Wanderweg auf knapp 800 Metern zu Ende ist. Über eine Brücke gelangen wir auf die Nordseite, wobei man an den imposanten Bachstürzen nicht ohne einen langen Blick vorbei kommt.

Auf der anderen Seite ändert sich die Tour deutlich. Zunächst noch gesichert später auf einem schmalen, teils Absturz gefährdeten Steig gewinnt man rasch an Höhe. Zwischen den Bäumen hindurch dominiert dabei der Blick zur Zugspitze. Aussichtspunkte auf etwa 1.000, 1.100 und 1.400 Höhenmetern laden zur kurzen Rast ein. In endlosen Kehren schlängelt sich der Steig nun bergauf. Mal über Wurzeln, später mehr über Latschen und Fels entfernt man sich immer mehr vom Tal, doch die vielbefahrene Hauptstraße im Tal bleibt omnipräsent. Wem die Tour so noch nicht reicht kann unweit der kleinen Unterstandshütte einen Abstecher zur Frickenhöhle unternehmen. Andernfalls geht es gewohnt weiter steil bergauf. Oberhalb der Waldgrenze weckt die Aussicht dann immer mehr Aufmerksamkeit. Dennoch sind es etwa 300 Höhenmeter zum Gipfel, dessen Kreuz bald das erste Mal zu sehen ist. Zwischen lichten Latschen folgt der Weg auf die Nordseite des Gipfels, ehe man über den höchsten Punkt zum etwas tiefer gelegenen Kreuz gelangt.

Abstieg entlang der Aufstiegsroute, wobei Abstiegsalternativen über die Südseite oder den Oberauer Steig bestehen. Weiterhin bestehen Kombinationsmöglichkeiten mit umliegenden Gipfeln wir dem Bischof.


Karte

Bilder

		Start der Tour am Ortsrand von Farchant			Kuhsturzbach			am Anfang verläuft der Weg rechts des Baches			nach der Querung auf die Nordseite des Baches bleibt der Weg noch kurz breit und teils gesichert			mit zunehmender Höhe wird der Weg immer mehr ein Steig			Blick Richtung Zugspitze			Der Weg ist ab der Bachquerung durchgehend mit roten Punkten wie hier zu sehen markiert			Erster Blick zum Gipfelkreuz. Allerdings sind es noch knapp 300 Höhenmeter			Das Gipfelkreuz steht etwas unterhalb des höchsten Punktes			Blick über den Talkessel von Garmisch Patenkirchen auf das Wettersteingebirge sowie die Ammergauer Alpen			Ungefährer Verlauf des Aufstiegs von der Zugspitze aus gesehen

Bücher und Co*

Bergführer

    Keine Bergführer verfügbar

Sonstiges

*Hinweis: Bei den angegeben Landkarten handelt es sich um Karten zur Region dieses Berichts. Dies bedeutet nicht, dass in der jeweiligen Karte auch sämtliche Wege des Berichts zu finden sind. Bei der angegeben Literatur handelt es sich um Bücher und Führer, die zu dieser Tour passen. Das bedeutet nicht, dass Sie in den genannten Büchern die hier vogestellte Tour 1:1 wiederfinden.

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Kommentare

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Hinweise

Achtung: Jeder, der in den Bergen unterwegs ist muss für sich selbst Verantwortung übernehmen. Für die Angaben in diesem Tourenbericht wird keine Gewähr für Richtigkeit oder Aktualität übernommen. Wenn Sie in den Bergen unterwegs sind informieren Sie sich vorher ausreichend, fragen Gebietskenner und gehen Sie niemals ohne Karte in für Sie fremdes Gelände. Die Zeit und Schwierigkeit sind persönliche subjektive Einschätzungen des Autors - diese können sich von den Ihren grundlegend unterscheiden. Höhenangaben können relativ oder absolut abgegeben sein, was zur Folge hat, dass es oft mehr als die dargestellte Höhendifferenz zu erklimmen gilt. Beachten Sie, ob sie passende Ausrüstung für Notfälle mit sich führen. Weiteres dazu im Impressum. Die Autoren von Wikiberge.de sind stets bemüht bei veränderter Lage die Berichte anzupassen. Allerdings wird nicht jede Tour jedes Jahr wiederholt. Falls Ihnen Fehler auffallen oder Sie der Meinung sind, dass die Bewertung nicht passend gewählt ist, so nehmen Sie doch Kontakt zu uns auf.

Autor dieser Tour: Michael Mertel. Der Tourenbericht stammt aus dem Jahr 2015. Die letzte Aktualisierung fand vor 2 Jahren statt.