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Bergtourenberichte aus dem Rosenheimer Hausbergen

Bergtour Hochfeiler über die Hochfeilerhütte

Einfachster Anstieg auf einen hohen, aber auch gut besuchten Dreitausender

Der Hochfeiler ist mit seinen 3.510 Metern der höchste Gipfel der Zillertaler Alpen. Schon alleine wegen der zu erwartenden Aussicht lohnt sich also eine Besteigung. Was den Anstieg dorthin angeht könnte es nicht viel unterschiedlicher sein. Da gibt es einmal die 60° steile Nordwand, die zu den Klassikern in den Ostalpen gehört. Andererseits gibt es von Süden über die Hochfeilerhütte einen Anstieg, der für einen Gipfel dieser Höhe so leicht ist, dass dieser bei günstigen Sommerbedingungen selbst von erfahrenen Bergsteigern bestiegen werden kann.

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Toureninfos

Region: Italien ⇒ Zillertaler AlpenSchlegeisgrund
Ziele: Hochfeiler
Höhenmeter: 1890
Länge: 999 Kilometer (einfach)
Wegbeschaffenheit: Wanderwege, gesicherte Bergsteige, leichte Kletterei
Schwierigkeit: Schwierigkeit 3 von 5
Anforderung Kondition: Anforderung3 von 5 (3 von 5)
Anforderung Orientierung: Anforderung 3 von 5 (3 von 5)
Anforderung Weg: Anforderung 3 von 5 (3 von 5)
Landschaft: Anforderung 5 von 5 (5 von 5)
Frequentierung: Anforderung 4 von 5 (4 von 5)
Beste Jahreszeit: Hochsommer bzw. wenn der Grat Eisfrei ist
Aufstieg: 5:30 Stunden
Abfahrt 4:30 Stunden
Bei dieser Tour handelt es sich um eine Mehrtagestour!
Bei dieser Tour handelt es sich um eine Hochtour!
Einkehr: Hochfeilerhütte
Karte:Alpenvereinskarte Zillertaler Alpen West, Deutscher Alpenverein, 1:25.000
Tourismus: Tourismusverbaned Südtirolerland

Anfahrt

  • Mit dem Auto: über Innsbruck und die Brennerautobahn nach Sterzing. Dort der Beschilderung ins Pfitscher Tal folgen. In dieses hinauffahren, der Straße is zu derem Ende folgen und an den letzten Häusern rechts der Beschilderung zum Pfitscher Joch folgen. Nun auf einer sehr holperigen Straße maximal bis zur dritten Kehre auffahren. Dort stehen Parkmöglichkeiten für Besucher der Hochfeilerhütte zur Verfügung.

Ausgangsposition des Berichts: Parplatz in der 3. Kehre der Pfitscher-Joch-Straße. Dieser Parkplatz ist sehr klein. Kurz unterhalb befinden sich deswegen 2 Ausweichparkplätze

Tourenbericht

In der dritten Kehre beginnt ein zunächst breiter Wanderweg, der kurz links des Baches taleinwärts führt. Nach wenigen Metern erreicht man einen komplett abgerutschten Hang, der (2012) über Trampelpfade passiert werden kann. Der Weg quert bald den Bach, führt nach rechts in ein Seitental (Gerade aus ginge es zum Biwak für die Nordwand). Durch eine Kuhweide hindurch erreicht man bald einen Höhenweg, der nochmals einen Blick auf das Pfitscher Tal erlaubt ehe es bei Bichl - eine Ansammlung von Holzhütten - nun deutlich steiler wird. In Kehren steigt man immer weiter taleinwärts. Dabei geht es lange im Zickzack bergauf, bis auf gut 2100 Metern ein Höhenweg erreicht wird, der nun mit kleineren Gegenanstiegen nach Süden führt. Dabei hat man stets den Rücken am Ende des Tals im Blick. Hat man diesen erreicht blickt man schon bald um die Ecke und sieht den Hochfeiler (siehe Galierie - letztes Bild). Nach einem gesicherten Stück wandern wir nun immer weiter taleinwärts. Dabei passiert man einige Bäche. Zuletzt erfolgt der Aufstieg zur Hochfeilerhütte in einigen Kehren.

Der zweite Teil der Tour beginnt mit einem kurzen gesicherten Stück zurück zum eigentlichen Weg. Dazu geht man um die Hütte und blickt nach Nordwesten. Hier führt ein kurzes Drahtseilstück schnell einige Meter bergauf, bis auf 2.800 Metern der Normalweg erreicht ist. Dort angelangt geht es rechts immer auf einen Bergrücken zu. Der Weg führt hier oft über Platten, ist jedoch durch die Häufige Begehung und einige Markierungen stets deutlich. Am Grat angelangt wandert man meist wenige Meter unterhalb von diesem nun direkt auf den Gipfel zu. Hat man nach circa der Häfte der Tour eine fast ebene Fläche mit einem großen Steinmandl erreicht erfolgt der Weiterweg auf den Rücken auf der linken Seite nochmals in einigen Kehre, bis dieser Grat erreicht ist. Auf diesem geht es nun zum Gipfel hinauf. Je nach Verhältnissen kann dieser schneefrei oder vereist sein.

Abstieg mehr oder weniger entlang der Aufstiegsroute. Den kleinen Bogen über die Hochfeilerhütte kann man sich sparen und direkt über die ehemalige Wiener Hütte absteigen.


Karte

Bilder

		Start etwas unterhalb der 3 Kehre - dort stehen nur sehr wenige Parkplätze zur Verfügung			Steig kurz vor Bichl			Wanderweg taleinwärts			Hochfeilerhütte in Sichtweite			Sonnenuntergang auf der Hochfeilerhütte			kurzer gesicherter Steig hinter der Hochfeiler			Am Grat			Aufstieg in der Morgensonne			Dolomiten im Morgenlicht			kurzes Flaches Stück; Der Weg schlängelt sich zunächst auf den Sattel in der Bildmitte, führt dann auf die Spitze in der Bildmitte und von dort hinauf zum Gipfel des Hochfeilers			so in etwa sieht der Weg über weite Strecken bis zum Gipfelgrat aus			Aufstieg am Grat. An der linken Spitze beginnt der finale Gipfelgrat			Gipfelgrat			Ungefährer Aufstieg: Aufnahmehöhe auf circa 2400 Metern

Bücher und Co*

Sonstiges

    Nichts verfügbar

*Hinweis: Bei den angegeben Landkarten handelt es sich um Karten zur Region dieses Berichts. Dies bedeutet nicht, dass in der jeweiligen Karte auch sämtliche Wege des Berichts zu finden sind. Bei der angegeben Literatur handelt es sich um Bücher und Führer, die zu dieser Tour passen. Das bedeutet nicht, dass Sie in den genannten Büchern die hier vogestellte Tour 1:1 wiederfinden.

Kommentare

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Hinweise

Achtung: Jeder, der in den Bergen unterwegs ist muss für sich selbst Verantwortung übernehmen. Für die Angaben in diesem Tourenbericht wird keine Gewähr für Richtigkeit oder Aktualität übernommen. Wenn Sie in den Bergen unterwegs sind informieren Sie sich vorher ausreichend, fragen Gebietskenner und gehen Sie niemals ohne Karte in für Sie fremdes Gelände. Die Zeit und Schwierigkeit sind persönliche subjektive Einschätzungen des Autors - diese können sich von den Ihren grundlegend unterscheiden. Höhenangaben können relativ oder absolut abgegeben sein, was zur Folge hat, dass es oft mehr als die dargestellte Höhendifferenz zu erklimmen gilt. Beachten Sie, ob sie passende Ausrüstung für Notfälle mit sich führen. Weiteres dazu im Impressum. Die Autoren von Wikiberge.de sind stets bemüht bei veränderter Lage die Berichte anzupassen. Allerdings wird nicht jede Tour jedes Jahr wiederholt. Falls Ihnen Fehler auffallen oder Sie der Meinung sind, dass die Bewertung nicht passend gewählt ist, so nehmen Sie doch Kontakt zu uns auf.

Bei der hier vorgestellten Tour handelt es sich um eine Hochtour. Es ist zusätzliche Alpine Erfahrung, wie Gletscherspaltenbergung, nötig.

Bei der hier vorgestellten Tour handelt es sich um eine Mehrtagestour. Die ausgeführten Zeiten entsprechen der Summe aller Tage.

Autor dieser Tour: Michael Mertel. Der Tourenbericht stammt aus dem Jahr 2012. Die letzte Aktualisierung fand vor 5 Jahren statt.