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Bergtourenberichte aus dem Rosenheimer Hausbergen

Bergtour Habicht über die Innsbrucker Hütte

Kürzester Anstieg auf einen der einfacheren Dreitausender

Der Habicht ist neben dem Zuckerhütl der wohl bekannteste Gipfel in den Stubaier Alpen. Doch während das höhere Zuckerhütl nur über eine Hochtour zu erreichen ist, können trittfeste Wanderer mit entsprechender Ausdauer dank einiger Drahtseile auch auf den Habicht gelangen. Von diesem eröffnen sich dann ähnlich umfassende Blicke in alle Himmelsrichtungen wie vom höheren Zuckerhütl.

Der schnellste Anstieg erfolgt vom Gschnitzer Tal über die Innsbrucker Hütte, von dem dieser Tourenbericht handelt.

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Toureninfos

Region: Österreich ⇒ Stubaier AlpenHabichtkamm
Ziele: Habicht
Höhenmeter: 2050
Länge: 6 Kilometer (einfach)
Wegbeschaffenheit: Wanderwege, Bergsteige, gesicherte Kletterstellen (I)
Schwierigkeit: Schwierigkeit 4 von 5
Anforderung Kondition: Anforderung4 von 5 (4 von 5)
Anforderung Orientierung: Anforderung 2 von 5 (2 von 5)
Anforderung Weg: Anforderung 4 von 5 (4 von 5)
Landschaft: Anforderung 4 von 5 (4 von 5)
Frequentierung: Anforderung 4 von 5 (4 von 5)
Beste Jahreszeit: Juni bis September
Aufstieg: 6:00 Stunden
Abfahrt 4:15 Stunden
Bei dieser Tour handelt es sich um eine Mehrtagestour!
Einkehr: Innsbrucker Hütte
Karte:Brennerberge: Östliche Stubaier- und westliche Zillertaler Alpen, Deutscher Alpenverein, 1:50.000
Tourismus: Gschnitz

Anfahrt

  • Mit dem Auto: Über die Inntalautobahn nach Innsbruck und von dort über die Brennerbundesstraße oder die Brennerautobahn Richtung Italien. In Steinach am Brenner Richtung Trins abbiegen und der Straße bis hinter Gschnitz folgen. Hinter dem Gasthaus Feuerstein liegt der neue große Parkplatz

Ausgangsposition des Berichts: Parkplatz hinter dem Gasthaus Feuerstein

Tourenbericht

Wir starten die Tour am großen Parkplatz und gehen kurz auf der Straße, bis der Weg rechts an der Materialseilbahn vorbei führt. Hinter der Brücke über den Gschnitzbach gehen wir bald rechts in den Wald. Der Wanderweg führt nun schattig bis zu einer Forststraße. Diese queren wir und steigen auf dem Pfad nun deutlich steiler in endlosen Kehren bergauf. Dabei ändert sich mit zunehmender Höhe dir Vegetation deutlich. Nach einer gefühlten Ewigkeit öffnet sich die Schneise etwas und wir queren nach Norden auf die große Fläche anderen Ende man schon die Innsbrucker Hütte sieht. Zu dieser geht es nun deutlich flacher hinauf.

Den Gipfelanstieg am nächsten Tag startete ich bereits um 5 Uhr um den Massen nach dem Frühstück am Aufstieg zu entkommen. Das hieß zunächst mit Stirnlampe zu gehen. Die Wegmarkierungen sind hier jedoch so zahlreich, dass das Verlaufen fast nicht möglich ist. Nach circa 45 Minuten ging dann die Sonne hinter dem Karwendel auf - ein passender Zeitpunkt um zu frühstücken und die Lichtspiele über dem Nebelmeer zu bestaunen.

Nun folgten die ersten Seilsicherungen. Eigentlich sind diese hier nicht nötig, aber mit ihnen bleibt der Gipfel eben auch für ambitionierte Wanderer möglich. Über viele lose Steine (Steinschlaghelm!), und Blockwerk gewinnen wir weiter an Höhe, ehe die nächsten Seilsicherungen erreicht werden. Hinter diesen geht es über Blockwerk auf die Südseite des kleinen Gletschers, der direkt gequert werden kann. Der eigentliche Weg geht links herum und führt anschließend auf dem Ostrücken mit Blick auf den Gipfel zur Gipfelflanke hinauf. Nach weiteren Abschnitten über Steine erreicht man zuletzt Seilsicherungen, die bis unter den Gipfel führen.

Der Abstieg erfolgt entlang der Aufstiegsroute. Wem die Tour auf einen Tag zur lang, aber für zwei Tage zu wenig ist kann von der Innsbrucker Hütte ggf. noch den Klettersteig auf die Ilmspitzen, oder die Gipfel der Kalkwände besteigen.


Karte

Bilder

		Aufstieg zur Innsbrucker Hütte			endlich sind die endlosen Kehren vorbei			Materialseilbahn - im Hintergrund sieht man schon die Hütte			Start des Gipfelanstiegs um 5 Uhr morgens			Frühstück bei Sonnenaufgang um circa 5.45			Weg in der Morgensonne			Hochnebel im Tal			letzte gesicherte Passage auf den Gipfel			demontiertes Gipfelkreuz			Blick zum Zuckerhütl			Rückblick auf den Aufstieg			Verlauf des Gipfelanstieges

Bücher und Co*

Sonstiges

*Hinweis: Bei den angegeben Landkarten handelt es sich um Karten zur Region dieses Berichts. Dies bedeutet nicht, dass in der jeweiligen Karte auch sämtliche Wege des Berichts zu finden sind. Bei der angegeben Literatur handelt es sich um Bücher und Führer, die zu dieser Tour passen. Das bedeutet nicht, dass Sie in den genannten Büchern die hier vogestellte Tour 1:1 wiederfinden.

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Kommentare

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Hinweise

Achtung: Jeder, der in den Bergen unterwegs ist muss für sich selbst Verantwortung übernehmen. Für die Angaben in diesem Tourenbericht wird keine Gewähr für Richtigkeit oder Aktualität übernommen. Wenn Sie in den Bergen unterwegs sind informieren Sie sich vorher ausreichend, fragen Gebietskenner und gehen Sie niemals ohne Karte in für Sie fremdes Gelände. Die Zeit und Schwierigkeit sind persönliche subjektive Einschätzungen des Autors - diese können sich von den Ihren grundlegend unterscheiden. Höhenangaben können relativ oder absolut abgegeben sein, was zur Folge hat, dass es oft mehr als die dargestellte Höhendifferenz zu erklimmen gilt. Beachten Sie, ob sie passende Ausrüstung für Notfälle mit sich führen. Weiteres dazu im Impressum. Die Autoren von Wikiberge.de sind stets bemüht bei veränderter Lage die Berichte anzupassen. Allerdings wird nicht jede Tour jedes Jahr wiederholt. Falls Ihnen Fehler auffallen oder Sie der Meinung sind, dass die Bewertung nicht passend gewählt ist, so nehmen Sie doch Kontakt zu uns auf.

Bei der hier vorgestellten Tour handelt es sich um eine Mehrtagestour. Die ausgeführten Zeiten entsprechen der Summe aller Tage.

Autor dieser Tour: Michael Mertel. Der Tourenbericht stammt aus dem Jahr 2011. Die letzte Aktualisierung fand vor 6 Jahren statt.